Mercedes-Benz EQS

„Guter Witz“: Daimlers E-Auto-Hoffnung wird von Tesla-Fans verspottet

  • Valentin Betz
    vonValentin Betz
    schließen

Die E-Auto-Strategie der Daimler AG nimmt zusehends Fahrt auf. Der neue Mercedes EQS soll eine Kampfansage an Konkurrent Tesla werden. Doch vor allem Tesla-Fans belächeln das vollelektrische Modell.

Stuttgart - Noch stellt die Daimler AG zahlreiche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor her. Doch in naher Zukunft soll sich das ändern. Der Konzern aus Stuttgart setzt auf E-Autos und will seine Produktion immer stärker auf vollelektrische Modelle verlagern. Doch damit ist die Daimler AG nicht allein. Immer mehr Konkurrenten drängen auf den Markt, an der Spitze thront seit langem Elektro-Pionier Tesla. Die Daimler AG muss ordentlich abliefern, um sich durchsetzen zu können. Gelingen will das der Daimler-Tochter Mercedes-Benz mit dem EQS.

Das neue E-Auto der Daimler AG soll zum Super-Konkurrenten für Tesla werden. Tatsächlich berichtet das Teslamag durchaus beeindruckt vom Mercedes-Benz-Flaggschiff. Die Fans von Tesla haben allerdings eine andere Meinung. Für einen Nutzer ist der EQS gar ein „guter Witz“.

Daimler AG: Erste Bilder des EQS schon vor der Weltpremiere im April

Obwohl die Werbetrommel für den Mercedes EQS von der Daimler AG schon kräftig gerührt wird: Das Aussehen des Luxusautos ist bislang noch geheim. Erst am 15. April feiert das E-Auto von Mercedes Weltpremiere. Mit exklusiven Innenraum-Bildern des Mercedes EQS macht Daimler Fans aber schon vorher Appetit.

Der Mercedes EQS: Die Daimler AG gibt immer mehr Details zum E-Auto bekannt, das genaue Aussehen wird aber erst am 15. April preisgegeben.

Neben Informationen zum Design lieferte die Daimler AG bereits einige technische Details. Teslamag liest daraus durchaus eine Kampfansage an den amerikanischen E-Auto-Pionier ab. So habe der Mercedes EQS eine Akkukapazität von 108 Kilowattstunden, „so viel wie noch bei keinem anderen Batterie-Pkw“, schreibt Teslamag.

Hinzu komme ein noch geringerer Luftwiderstand des Luxusautos von Mercedes als beim Tesla Model S. Dadurch habe der Mercedes EQS wohl eine Reichweite von über 700 Kilometern. Auch wenn die Reichweite des Tesla Model S Long Range mit 663 Kilometern nur „geschätzt“ sei, geht Teslamag davon aus, dass Mercedes den Konkurrenten übertreffen wird. Doch die Kommentare der Tesla-Fans unter dem Artikel von Teslamag zeigen deutlich weniger Staunen in Bezug auf Daimlers neuen EQS.

Daimlers EQS: Tesla-Fans sind nicht vom E-Auto-Flaggschiff überzeugt

Während sich ein Nutzer von Teslamag in den Kommentaren noch auf „Verarbeitung und Komfort“ des Mercedes-Benz EQS freut, kontert ein anderer: „Meinst du echt, Mercedes kann bei Komfort und Verarbeitung mit dem Branchenprimus Tesla mithalten? Guter Witz.“

Ähnlich sieht es auch ein weiterer Tesla-Fan in seinem Kommentar. Von Konkurrenz und Kampfansage der Daimler AG an Tesla will er nicht viel wissen: „Tesla hat den Wettbewerb gewonnen. Schau dich draußen um. Es wimmelt vor Model 3.“

Rubriklistenbild: © Mercedes-Benz AG - Global Commun

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare