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Baden-Württemberg sorgt sich um internationale Wettbewerbsfähigkeit

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Ein Mitarbeiter der Produktion von Audi arbeitet im Audi-Werk.
Das Land fordert auch einen schnelleren Ausbau der europäischen Infrastruktur für Antriebe, die mit Batterie, Wasserstoff oder eFuels laufen.  (Archivbild) © dpa/Armin Weigel

Eigentlich ist das Geld aus der EU-Strukturförderung für wirtschaftsschwache Regionen vorgesehen. Nun will aber gerade das wohlhabende Baden-Württemberg auch ein Stück vom Kuchen abhaben. Was ist da dran?

Brüssel (dpa/lsw) – Das Autoland Baden-Württemberg sorgt sich um seine internationale Wettbewerbsfähigkeit und will mehr Geld von der Europäischen Union. Im Standortwettbewerb um Ansiedlungsprojekte könnten starke industrielle Transformationsregionen wie Baden-Württemberg nicht mehr mit anderen Regionen konkurrieren, die mit üppigen EU-Geldern ausgestattet sind, heißt es in einem Forderungspapier zum „Strategiedialog Automobilwirtschaft“, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Land fordert daher, bei der EU-Strukturförderung nicht nur wirtschaftsschwache Regionen, sondern auch die industriellen Zentren in den Fokus zu nehmen.

Am Mittwoch (ab 10.00 Uhr) treffen sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und hochrangige Industrievertreter aus dem Südwesten zu einem „Strategiedialog“ in Brüssel. Auch EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton wird erwartet.

Neben der Neuausrichtung der Förderungen fordert das Land auch einen schnelleren Ausbau der europäischen Infrastruktur für Antriebe, die mit Batterie, Wasserstoff oder eFuels laufen. Auch bei der Digitalisierung und der Schaffung einer europäischen Datensouveränität sieht Baden-Württemberg Nachholbedarf. Aktuell gebe es etwa im Bereich Software eine hohe US-amerikanische und asiatische Dominanz. Doch auch in der Automobilwirtschaft werde zunehmende Wertschöpfung im digitalen Raum generiert.

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