Ein Standort besonders betroffen

Reaktion auf die Krise: Autozulieferer aus Baden-Württemberg streicht 300 Stellen

Der Autozulieferer Läpple am Standort Heilbronn.
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Der Autozulieferer Läpple will 300 seiner bundesweit 2500 Stellen streichen.
  • vonIsabel Ruf
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Die Corona-Krise hat schwere Auswirkungen auf die Wirtschaft. Beim Autozulieferer Läpple in Baden-Württemberg müssen deshalb Hunderte Stellen gestrichen werden.

Wegen der Folgen der Corona-Pandemie und Veränderungen in der Branche zieht der Autozulieferer Läpple aus Heilbronn Konsequenzen. Das berichtet echo24.de*. In einer Meldung teilte Läpple mit, man sei von den „strukturellen Marktveränderungen im Werkzeugmaschinenbau und in der Automobilbranche sowie den allgemeinen Auswirkungen der Corona-Pandemie“ betroffen. Aus diesem Grund baut das Unternehmen rund 300 Stellen ab – die Mitarbeiter wurden bereits informiert. Einer der vier Standorte ist von dem Stellenabbau besonders betroffen*.

Läpple beschäftigt weltweit etwa 2.700 Mitarbeiter, davon 2.500 in Deutschland. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge noch rund 517 Millionen Euro Umsatz. 2020 plane man aber mit einem Umsatz, der 25 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegt. Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Zeitkonten-Abbau reichten laut Läpple nicht aus, deswegen sollen 300 Stellen gestrichen werden. *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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