Fahrzeugbau

Audi erhöht Investitionen in Elektromobilität

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In Nürnberg eröffnet Audi demnächst eine eigene Ladestation, mit reservierbaren Schnelladepunkten für Kunden.

Der Automobilhersteller Audi will bis zum Jahr 2026 die Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Sachinvestitionen auf insgesamt 37 Milliarden Euro erhöhen.

Ingolstadt - Audi will bis 2026 rund 18 Milliarden Euro in die Elektrifizierung seiner Autos investieren. Finanzvorstand Jürgen Rittersberger sagte, der Fokus in den nächsten fünf Jahren liege auf der Produktoffensive voll- und teilelektrischer Modelle.

Bis 2026 will Audi die Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Sachinvestitionen auf insgesamt 37 Milliarden Euro erhöhen.

Der VW-Konzern hatte zuvor angekündigt, seine Ausgaben für das weltweite Werksnetz und neue Technologien im Fünfjahreszyklus auf 159 Milliarden Euro zu erhöhen. Die Ingolstädter Tochter Audi will bis 2025 mehr als 20 vollelektrische Modelle im Angebot haben und ab 2033 den Bau von Verbrennern auslaufen lassen. 2030 will das Unternehmen 3 Millionen Autos pro Jahr ausliefern, nach 1,7 Millionen im vergangenen Jahr.

In Deutschland arbeiten noch 60.000 Mitarbeiter für Audi. Die VW-Tochter hatte Ende 2019 beschlossen, in Ingolstadt und Neckarsulm innerhalb von fünf Jahren 9500 Stellen abzubauen. In Nürnberg eröffnet Audi am 23. Dezember eine eigene Ladestation, mit reservierbaren Schnelladepunkten und Lounge für die Kunden. dpa

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