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Adidas kappt wegen China und schleppender Nachfrage Ziele für 2022

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Das Logo des Sportartikelherstellers adidas auf einer blauen Jacke.
Adidas hat wegen der Probleme in China und der zuletzt schleppenden Nachfrage die Prognose für dieses Jahr gesenkt. © Daniel Karmann/dpa

Der Sportartikel- und Kleidungshersteller Adidas hat wegen der Probleme in China und der zuletzt schleppenden Nachfrage die Prognose für dieses Jahr gesenkt.

Herzogenaurach (dpa) - Der Sportartikel- und Kleidungshersteller Adidas hat wegen der Probleme in China und der zuletzt schleppenden Nachfrage die Prognose für dieses Jahr gesenkt. Nach einem schwachen dritten Quartal rechnet der Konzern nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Bisher hatte der im Dax notierte Konzern mit einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich gerechnet.

Beim Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen werde ein Wert von rund 500 Millionen Euro erwartet, teilte der Puma-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Hier hatte die Prognose bei rund 1,3 Milliarden Euro gelegen. Das stark gekürzte Gewinnziel geht unter anderem auf Einmalaufwendungen wie für den Rückzug aus Russland und Kosten für verkaufsfördernde Aktionen zum Abbau hoher Lagerbestände zurück.

Zudem leitet Adidas Maßnahmen ein, um die Kosten im kommenden Jahr trotz der Inflation im Griff zu behalten. Dies belastet allerdings das Ergebnis in diesem Jahr. Die ohnehin seit Monaten unter Druck stehende Aktie verlor nachbörslich an Wert.

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