Auftakt im neuen Jahr

Wetter: „Schneebombe“ zieht am Sonntag wieder über Deutschland - „weiße Überraschung“

  • Julian Baumann
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Das Wetter in Deutschland zeigt sich zum Jahreswechsel nasskalt. Ein Schneetief könnte jedoch bereits am Sonntag für richtiges Winterwetter sorgen - kommt die „Schneebombe“ zurück nach Deutschland?

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland zeigt sich einen Tag vor Silvester nasskalt bei Temperaturen im niedrigen einstelligen Plusbereich. In der Nacht sinken die Werte stellenweise in den Minusbereich und die Straßen sind vor allem in den Morgenstunden glatt. Trotz des monatelangen Bangens um weiße Weihnachten fiel in den meisten Regionen an den Feiertagen kein Schnee. Das nasskalte Wetter zieht sich auch über den Jahreswechsel. Ein Kältepolster über Russland könnte im neuen Jahr jedoch noch mal extreme Kälte und Dauerfrost bringen.

Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net wird das Wetter in Deutschland jedoch bereits am ersten Sonntag des neuen Jahres spannend. Eine „Schneebombe“ könnte noch einmal Schnee für viele in Deutschland bedeuten.

Wetter in Deutschland: Schneetief zieht über das Land - „weiße Überraschung“ am Sonntag

Das Tief „Hermine“ ist noch immer über Deutschland unterwegs, bewegt sich aktuell jedoch sehr träge. Deshalb passiere auch beim Wetter in Deutschland erst einmal wenig, sagte Dominik Jung im aktuellen Video von wetter.net. „Das neue Jahr beginnt zumindest wettertechnisch genauso, wie das alte Jahr endet“, so der Experte. Es gebe vor allem viel Regen, die Temperaturen steigen auf zwei bis fünf Grad. Auch der Samstag zeigt sich insgesamt noch recht freundlich, die Temperaturen sind jedoch bereits deutlich kühler.

Am Sonntag ändert sich das Wetter in Deutschland dann deutlich. Ein Schneetief sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik bis in tiefe Lagen für Schneefall. „Stellenweise reicht es auch hier und da für eine dünne Schneedecke“, sagte Dominik Jung im Video von wetter.net. Die Temperaturen liegen dann nur noch knapp im Plusbereich. Laut dem europäischen Wettermodell könnte es am Sonntagmorgen in den Gebieten vom Saarland über Rheinland-Pfalz und Hessen bis nach Sachsen-Anhalt Schneefälle bis in tiefe Lagen geben.

Zum Mittag zieht die „Schneebombe“, wie der Meteorologe das Tief nennt, Richtung Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. „Also am Sonntag ist stellenweise mal hier und da eine weiße Überraschung bis in tiefe Lagen möglich“, sagte der Experte. Laut der Wetterkarte ist in Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart am Sonntag jedoch weniger mit Schnee zu rechnen.

Wetter: Prognosen zeigen winterliche Temperaturen zum Jahresstart

Der weitere Verlauf der ersten Woche des neuen Jahres zeigt ebenfalls kalte Temperaturen von minus zwei bis plus fünf Grad. „Das sind die Tageshöchsttemperaturen, nachts gibt es teilweise Frost bis minus fünf Grad“, sagte Dominik Jung von wetter.net. Die Ensemble-Vorhersage für das Wetter in Süddeutschland zeigt bis zum 14. Januar einen deutlichen Temperatursturz. Einzelne Berechnungen sagen eine Temperatur von bis zu minus zehn Grad voraus, andere Berechnungen kommen auf Werte von bis zu plus fünf Grad. „Also gibt es hier noch eine kleine Unsicherheit“, sagte Jung im Video. „Das müssen wir noch abwarten.

Rubriklistenbild: © Andreas Rosar/dpa

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