Temperatursturz in Deutschland

Wetter: Wintereinbruch - Kaltfront schiebt wieder Schneemassen nach Deutschland

  • Valentin Betz
    VonValentin Betz
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In den kommenden Tagen dreht das Wetter in Deutschland wieder auf eiskalten Winter. Schneemassen werden erwartet.

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland hatte zum Jahreswechsel nur wenig mit Winter zu tun. Weder gab es besonders niedrige Temperaturen, noch großartig Schnee in Deutschland. Traditionell ist der Dezember ohnehin nicht für weiße Landschaften bekannt, der Januar und der Februar schon eher. Insgesamt sieht die Winter-Prognose für den Januar 2022 allerdings nicht gut aus.

Der Durchschnitt für den gesamten Monat sagt hingegen bekanntermaßen nur wenig über einzelne Tage oder Wochen aus - und so steht dem Wetter in Deutschland der nächste Temperatursturz bevor. Laut Expertin Kathy Schrey von wetter.net hat der sogar genug Schnee im Gepäck, um damit an der frischen Luft kreativ zu werden.

Wetter in Deutschland: Winter kehrt in zweiter Wochenhälfte zurück

Der 4. Januar hält laut Expertin Kathy Schrey zunächst eher Wind und Niederschlag in Form von Regen bereit. Doch bereits im Laufe des Tages soll sich das ändern. „Am heutigen Nachmittag kommt dann vom Norden her schon kühlere Luft“, so Schrey. Spätestens am Abend haben sich die kälteren Luftmassen dann in ganz Deutschland und auch in Baden-Württemberg ausgebreitet.

Schneemassen fielen bereits im Dezember in Deutschland. Nun könnte es wieder soweit kommen.

Ab Mittwoch (5. Januar) stellt das Wetter in Deutschland dann endgültig wieder auf Winter; in der Nacht sind die Temperaturen nur noch einstellig bei 3 bis -1 Grad. Der Niederschlag wechselt dann von Regen in Schneeregen. Die hohe Feuchtigkeit bringt Gefahr in Form von überfrierender Nässe auf den Straßen mit sich.

Winter in Deutschland: Wetter ab 5. Januar nur noch mit einstelligen Temperaturen

Ab der Wochenmitte verabschieden sich die Temperaturen in Deutschland dann zunächst auch vom zweistelligen Bereich, zwischen 0 und 7 Grad sind lediglich möglich. Auf den Schneeregen folgen am Donnerstag (6. Januar) vor allem im Osten und Südosten Deutschlands weitere Schneeschauer.

Der Niederschlag bleibt dann laut Expertin Kathy Schrey auch am Freitag (7. Januar) liegen, im Nordosten und der Mitte des Landes legt weiterer Schneefall sogar nach. Laut der Expertin reicht der Schnee dann auch absolut, um draußen kreativ zu werden. „Da ist es absolut möglich, aus dem Schnee einen Schneemann zu bauen“, erklärt sie.

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