Wetter weltweit

Wetter: Studie warnt vor extremen Ereignissen - „Bedrohung für die Gesellschaft“

Laut einer Studie von internationalen Forschern werden die extremen Wetterlagen weltweit immer häufiger.
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Laut einer Studie von internationalen Forschern werden die extremen Wetterlagen weltweit immer häufiger.
  • Julian Baumann
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Beim Wetter in Deutschland kamen in diesem Jahr bereits mehrere extreme Lagen auf. Laut einer Studie soll dieser besorgniserregende Trend auch weitergehen.

Stuttgart - Unwetter, Überflutungen, Hagel und Sturm auf der einen und extreme Hitzewellen auf der anderen Seite: Beim Wetter in Deutschland kamen in diesem Jahr bereits mehrere Extremlagen auf. Im März knackte eine Kleinstadt in Baden-Württemberg beispielsweise einen Hitzerekord und in den vergangenen Wochen forderten die verheerenden Unwetter viele Opfer. Während die Aufräumarbeiten in den besonders betroffenen Flutgebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen noch immer andauern, sagt eine Prognose bereits neue Unwetter voraus. Ein Meteorologe warnt vor einem „gefährlichen Wochenende.“

Doch nicht nur das Wetter in Deutschland zeigt sich immer wieder von seiner extremsten Seite. Auch weltweit kommt es immer wieder zu gefährlichen Wetterlagen. Die weltweite Hitzewelle trieb die Temperaturen auf bis zu 50 Grad. Vor allem in den USA und in Kanada nahm die Hitzewelle fatale Dimensionen an. Ein Video zeigt zudem, wie ein Tornado ein Haus in Schutt und Asche legt. Laut einer Studie eines internationalen Forschungsteams werden die Extremlagen beim Wetter weltweit in der Zukunft noch deutlich häufiger werden, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet.

Wetter in Deutschland und der Welt: Fatale Folgen des Klimawandels

Das Wetter in Deutschland ist aktuell sehr unbeständig. Das soll laut der Studie aufgrund des Klimawandels in Zukunft zum Normalzustand werden. Demnach stünden zwei Dritteln des Festlandes ein nasseres und zugleich schwankendes Klima bevor. Der Unterschied zwischen extrem trockenem und extrem nassem Wetter werde noch deutlich größer, heißt es in der Studie, die im Fachjournal Science Advances veröffentlicht wurde.  Zu den trockener werdenden Gebieten mit zugleich mehr Wetterschwankungen zählen die Autoren unter anderem Südwesteuropa und das südliche Afrika. Auch aktuell herrscht in Teilen Europas eine lebensgefährliche Hitze, wie echo24.de* berichtet.

So steige etwa in Afrika die Gefahr von Dürren und knappen Wasserressourcen. In Europa würde dagegen der Anstieg von extremen Niederschlagsereignisse eine Bedrohung für die Infrastruktur und die Gesellschaft allgemein darstellen. Grund für das sehr unbeständige Wetter ist die Erderwärmung durch den Klimawandel. Das Wetter werde „extremer sowohl in den nassen als auch in den trockenen Zuständen“, schreiben die Autoren der Studie. Auch in Deutschland werden die Wetterlagen laut Experten in Zukunft wohl immer extremer. Meteorologen sehen Horror-Szenarien für Deutschland. *echo24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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