Vorhersage für die nächsten Monate

Meteorologen machen schockierende Prognose für diesen Winter: „Alarmierend“

  • Julian Baumann
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Beim Wetter in Deutschland kann von Winter gerade keine Rede sein. Eine Prognose für die kommenden Monate sieht düster aus.

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland und Stuttgart zeigt sich aktuell eher mild herbstlich. Laut dem offiziellen Kalender beginnt der Winter jedoch erst am 21. Dezember und dauert bis zum 20. März an. Das gibt Winterfreunden noch Zeit, um weiterhin auf Schnee und winterliche Temperaturen zu hoffen.

Das Weihnachtsfest rückt dagegen immer näher und eine Aussicht auf weiße Weihnachten ist im Moment sehr gering. Experten überraschten zwar Mitte November mit einer neuen Prognose und kündigten Schnee und Kälte im Dezember an, davon ist bislang jedoch nichts zu sehen.

Laut einer Prognose des amerikanischen Wetterdienstes NOAA wird sich das auch in den kommenden Monaten nicht ändern, wie Meteorologin Kathy Schrey von wetter.net in einem Video sagte.

Wetter in Deutschland: Keine Spur vom Winter - Lage ist „alarmierend“

Das Bangen um weiße Weihnachten hält nun bereits seit einigen Monaten an. Je näher der Heiligabend rückt, desto weniger wahrscheinlich werden Schnee und Kälte zum Fest. Laut der Großwetterkarte wird sich „bis zum vierten Advent nichts tun“, sagte Kathy Schrey im Video von wetter.net. In der Nacht auf Freitag lagen die Temperaturen beim Wetter in Deutschland zwischen 0 und 7 Grad und auch tagsüber erreichen die Werte den niedrigen zweistelligen Bereich. Von Winter kann aktuell demnach keine Rede sein, ein Ausblick auf die kommenden Monate lässt jedoch auch keine Besserung erkennen.

Die Berechnungen für den Januar zeigen beim Wetter in Deutschland ein alarmierendes Bild. In ganz Europa dürften die Temperaturen deutlich zu warm ausfallen. „Bei uns rechnen wir mit Temperaturen von zwei Grad über dem langjährigen Wettermittel“, sagte Kathy Schrey im Video von wetter.net. Die Lage sei auch im Februar „alarmierend, wenn wir die Rotfärbungen sehen“, so die Meteorologin.

Die Rotfärbungen zeigen auf der Karte Temperaturen, die weit über der berechneten Durchschnittstemperatur liegen. Die Karten für Januar und Februar sind nahezu vollständig rot eingefärbt. Der Winter lässt in Deutschland also noch länger auf sich warten oder könnte angesichts der aktuellen Prognosen auch vollständig ausfallen.

Rubriklistenbild: © dpa/Sven Hoppe

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