„Es wird noch wärmer“

Wetter: „Hitzewelle“ mit Temperaturen über 30 Grad rollt an

  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
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Schwüle Hitze und Gewitter prägen derzeit das Wetter in Deutschland. Ein Experte verrät: Die richtige Hitzewelle kommt erst noch.

Stuttgart - Passend zu den Lockerungen der Corona-Regeln ist nun endlich der Sommer in Deutschland eingekehrt. Bei Temperaturen von bis zu 28 Grad im Südwesten verbringen viele Menschen ihre Zeit zunehmend in Biergärten, im Freibad oder mit einem Tagesausflug an einen der schönen Badeseen in Baden-Württemberg. Daneben hält das Wetter derzeit auch das ein oder andere Gewitter bereit, auf das man sich bei seiner Freizeitgestaltung einstellen muss.

Meteorologe Dominik Jung von wetter.net macht eine verheißungsvolle Vorhersage für die Wetterlage in den nächsten Tagen: „Es wird noch wärmer, es wird noch schwüler - der Sommer dreht erst so richtig auf“, so der Wetter-Experte. „Es kann aber auch gefährlich werden.“ Verantwortlich für den Wetterumschwung im Juni ist eine Sahara-Hitze, die auf Deutschland zu zieht.

Wetter in Deutschland: Hitze, Schauer und Sturzfluten stehen bevor

Der kommende Samstag, 5. Juni, bringt laut Wetter-Experte Dominik Jung zunächst Temperaturen von bis zu 25 Grad im Südwesten. Dabei erwarten uns Schauer und Gewitter: „Es wird ordentlich zur Sache gehen. So kann es bis Sonntagabend Starkregen und Sturzfluten mit bis zu 65 Liter Niederschlag pro Quadratmeter in Westdeutschland geben“, prophezeit Jung. In Ostdeutschland bleibe es bei Werten um die 27 Grad trocken.

Die Ensemble-Vorhersage für Mitte-, Ost- und Südwestdeutschland bietet laut Jung eine klare Tendenz in Richtung einer Hitzewelle mit über 30 Grad, die uns Ende des Monats Juni erwartet. Im Osten Deutschlands pendeln sich die Temperaturen bis zum 18. Juni dabei stabil auf 25 Grad ein. „Die Schafskälte ist abgesagt. Wir müssen also nicht mehr frieren“, erklärt Jung.

Wetter in Deutschland: „Ende des Monats deutet sich Hitzewelle mit über 30 Grad an“

In der Mitte und im Südwesten Deutschlands deutet die Ensemble-Vorhersage bis zum 18. Juni auf punktuell starke Niederschläge und Gewitter hin, diese lassen zum Ende des Monats jedoch nach. „Betrachten wir das Ende des Monats, deutet sich in Deutschland eine Hitzewelle mit über 30 Grad an“, erklärt Meteorologe Dominik Jung.

Zuletzt wirft Jung auch noch einen kurzen Blick auf das Modell des amerikanischen Wetterdienstes NOAA. Dabei macht er eine schockierende Entdeckung: „Der Juni wird über Nordeuropa laut der Berechnungen von NOAA teilweise ein bis zwei Grad zu warm.“ Eine ähnliche Abweichung errechnet der europäische Wetterdienst ECMWF. „Auch hier sehen wir eine Abweichung von um die ein Grad in einigen Landesteilen.“ Es wird deutlich: Der Sommer 2021 könnte extrem werden.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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