Doch Schnee möglich

Wetter: Experten ändern plötzlich unerwartet ihre Prognose für den Winter

  • Lisa Schönhaar
    vonLisa Schönhaar
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Schnee im Winter und vielleicht sogar an Weinachten - das Wetter in Deutschland und Stuttgart hat in den vergangenen Jahren selten für ein weißes Wunder gesorgt. Neuen Vorhersagen zufolge könnte es dieses Jahr funktionieren.

Stuttgart - Es ist erst Mitte Oktober und trotzdem zeigt sich das Wetter in Deutschland und Stuttgart teils schon recht winterlich. Die vergangenen Jahre und Winter in Deutschland lassen trotzdem wenig auf Schnee und Kälte hoffen - schon gar nicht an Weihnachten.

Auch in diesem Jahr fielen erste Prognosen für den Winter in Deutschland und Stuttgart für Fans von Schnee eher enttäuschend aus: Im Juli wagte ein Experte eine Winter-Vorhersage - und machte eine düstere Vorhersage für Weihnachten, wie unter anderem tz.de* berichtete. Diplom-Meterologe Dominik Jung machte wenig Hoffnung auf einen normalen Winter 2020/21 und prophezeite einen vergleichsweise warmen Dezember. Ein Grad über dem Durchschnittswert sagte er voraus - schlechte Voraussetzungen für Weiße Weihnachten. Dafür solle es viel Regnen, so die Prognose.

Wetter in Deutschland und Stuttgart im Winter: Neue Prognose macht Hoffnung auf Schnee

Doch nun gibt es Hoffnung für den Winter in Deutschland und Stuttgart. Die US-Wetterbehörde NOAA und der Europäische Wetterdienst, auf deren Wettermodelle sich auch Meteorologe Jung im Juli bezogen hatte, haben ihre Langzeitprognosen überarbeitet. Für alle, die sich einen Winter mit Schnee wünschen, sieht es nun deutlich besser aus. Die Winter-Monate Dezember, Januar und Februar sollen demnach deutlich kühler werden als zunächst angenommen.

Dem US-Wetterdienst zufolge könnte das Wetter in Deutschland und Stuttgart im Weihnachtsmonat Dezember dieses Jahr im Durchschnitt liegen. Der Dezember wäre damit also nicht erneut ungewöhnlich warm, was die Hoffnung auf Schnee an Weihnachten in Deutschland und Stuttgart steigen lässt. Meteorologe Dominik Jung sagt: „Gefühlt wäre das für den einen oder anderen von uns ein recht kalter Dezember, weil die vergangenen Dezember zwischen einem und drei Grad zu warm waren“. Darüber berichtet auch op-online.de*

Die Wetterprognose der us-amerikanischen Wetterbehörde macht auch im Januar und Februar Hoffnung auf einen normalen Winter in Deutschland und Stuttgart. Demzufolge könnte es zwar in beiden Wintermonaten ein bis zwei Grad wärmer sein als der Durchschnitt verlangt, allerdings sah die Vorhersage im Sommer noch deutlich düsterer aus - die Chancen auf eine winterlich verschneite Landschaft standen damals relativ schlecht. „Für Winterfreunde gibt es ein klein wenig Hoffnung, dass wir in diesem Winter mit Schneefall und Schneedecken bis ins Tal rechnen können. Es ist zwar noch keine endgültige Prognose, aber ein erster Hoffnungsschimmer“, sagt Wetter-Experte Jung.

Wetter in Deutschland und Stuttgart könnte laut Vorhersage normalen Winter mit Kälte und Schnee bringen

Insbesondere im Januar und Februar soll es zudem deutlich mehr Niederschlag geben als im jeweiligen Monatsdurchschnitt - was die Wahrscheinlichkeit für viel Schnee in Deutschland und Stuttgart erhöht. „Das könnte in den Alpen der große Schneebringer werden, passend zur Wintersaison“, sagt Meteorologe Jung.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Winter gab es bereits am vergangenen Wochenende: Die Temperaturen in Deutschland und Stuttgart kühlten deutlich ab. Den Grund für den Kälte-Einbruch war laut Meteorologe Dominik Jung eine Kälte-Blase, die auf Deutschland zugerollt ist. In 5.000 Metern Höhe herrschten in diesem sogenannten „Kälte-Ei“ sogar Temperaturen vom -30 Grad Celsius. Die Schneefallgrenze sank am Samstag auf 1.000 Meter bis 1.200 Meter ab. „Es kann in höheren Lagen auch mal weiß werden.“ Am Wochenende gibt es in Deutschland laut Meteorologe Jung einen Hauch von „Frühwinter.“ *tz.de und op-online.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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