Bodenfrost im August

Wetter: „Polarloch“ lässt Deutschland in den Herbst abstürzen mit bis zu - 2 Grad

Eiskristalle haben sich auf einer Rosenblüte gebildet.
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Bodenfrost im August: Ein „Polarloch“ leitet in Deutschland bereits den Herbst ein.
  • Julian Baumann
    VonJulian Baumann
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Der Sommer ist beim Wetter in Deutschland wohl endgültig vorbei. Am Morgen gab es bereits Bodenfrost und ein neues Tief bringt Regen und Wind in die Republik.

Stuttgart - Der bisherige Sommer war beim Wetter in Deutschland sehr unbeständig. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu heftigen Regenfällen und Gewittern. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen richteten die Fluten besonders verheerende Schäden an und forderten sogar Menschenleben. Dennoch ist es laut Experten in Deutschland noch immer zu trocken. Die Hitze-Sommer seien fatal, es könne bald zu Wüstenbildung in Deutschland kommen.

Von einem Hitzesommer ist das Wetter in Deutschland zum Ende des letzten offiziellen Sommermonats weit entfernt. Seit dem gestrigen Dienstag zeigt sich zwar die Sonne immer öfter und die Temperaturen stiegen zumindest an, mit Werten von maximal 23 Grad ist die Voraussetzung für einen Sommertag jedoch nicht gegeben. Das Hoch „Gaya“ über den britischen Inseln hat es schwer, in der Bundesrepublik Fuß zu fassen. Stattdessen leitet das neue Tief „Nick“ mit Wolken, Regen und Polarluft in den kommenden Tagen bereits den Herbst ein, schreibt das Portal wetter.de.

Wetter in Deutschland: Die Sonne setzt sich noch mal durch - vielleicht zum letzten Mal?

Während das Wetter in Europa aktuell verrückt spielt und es in mehreren Ländern zu verheerenden Waldbränden und extremer Hitze kommt, klingt der Sommer in Deutschland wohl eher unbeständig aus. Das Hoch „Gaya“ kann sich zwar am heutigen Mittwoch durchsetzen und beschert der Bundesrepublik möglicherweise den letzten sommerlichen Tag. In den kommenden Tagen wird das Hoch jedoch bereits wieder vom Tief „Nick“ verdrängt, schreibt wetter.de. „Und dann geht der August auf dem Kalender und der meteorologische Sommer wirklich zu Ende.“

Beim Wetter in Deutschland hat zumindest der Süden und die Mitte des Landes noch mal die Chance auf einen sommerlichen Tag. Die Temperaturen näheren sich mit Höchstwerten von bis zu 24 Grad sogar wirklichen Sommertemperaturen. Im Norden sieht die Lage laut wetter.de jedoch ganz anders aus. Vor allem Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern müssen mit andauernden Regenfällen rechnen. „Dazu bläst im Norden auch der Wind schon kräftig“, so das Portal. „Mehr als 18 Grad sind hier nicht drin.“

Wetter in Deutschland: Bodenfrost im August und Prognose bis Sonntag

Obwohl das Wetter in Deutschland am heutigen Mittwoch im Süden noch sonnig wird, hatten andere Gebiete am frühen Morgen bereits Bodenfrost. „Am Mittwochmorgen wurden zum Beispiel knapp -2 Grad in Deutschneudorf-Brüderwiese in Bodennähe gemessen“, heißt es bei wetter.de. Der Ort liegt in Sachsen, nahe der tschechischen Grenze. Doch auch in anderen Städten, beispielsweise in der Eifel und im Harz wurden Minustemperaturen bei Bodenfrost gemessen. Das Portal spricht von einem „Polarloch“, dass frühzeitig den Herbst einleitet. Tief „Nick“ übernimmt laut der Vorhersage spätestens am Donnerstag dann vollständig das Ruder beim Wetter in Deutschland.

Dann wird es im ganzen Land unbeständig und vor allem im Norden windig und regnerisch. Die Höchstwerte liegen dann am Freitag nur noch bei 13 Grad im Osten und maximal 20 Grad im Südwesten. Über das Wochenende sinken die Temperaturen sogar noch weiter und liegen am Sonntag nur noch bei 15 Grad und es kommt immer wieder zu Regenschauern. „Bis zum Ende des Wochenendes sind dann am Alpenrand, im Thüringer Wald und Erzgebirge, aber auch im Sauerland seit Donnerstag nochmal 30 bis 50 Liter Regen zusammengekommen“, heißt es bei wetter.de. Erst zum Beginn der kommenden Woche geht es beim Wetter in Deutschland wieder aufwärts. Dann könnten die Werte doch noch mal über 20 Grad steigen.

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