Wettertrend setzt sich fort

Wetter in Deutschland: Erste Prognosen für den Sommer 2021 sind da

Im Sommer „Badewanne“ der Berliner: der Wannsee am Rande der Bundeshauptstadt.
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Im Sommer „Badewanne“ der Berliner: der Wannsee am Rande der Bundeshauptstadt. (Archivfoto)
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Das Wetter in Deutschland ist aktuell wechselhaft. Laut verschiedener Langfristprognosen sollen das Frühjahr und der Sommer wärmer als üblich werden - erfreuliche Aussichten für die kommenden Jahreszeiten. 

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland ist aktuell wechselhaft. Auf eisige Kälte folgten Temperaturen von 20 Grad - und das im Februar. Der März zeigt sich bislang regnerisch und windig. Meteorologen erwarten jedoch im April einn neue Kältewelle beim Wetter. Es könnte noch ein wochenlanger Winter drohen.

Dabei freuen sich nach dem harten Corona-Winter mit Lockdown, Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen viele auf ein angenehmes Frühjahr. Die Corona-Lage im Sommer kann aktuell noch nicht vorhergesagt werden, laut Berechnungen zweier Wettermodelle könnte jedoch zumindest das Wetter in Deutschland erfreulich werden, wie wetter.de berichtet.

Wetter in Deutschland: Was bringen das Frühjahr und der Sommer 2021?

Das Wetter in Deutschland war im Sommer 2020 sehr warm. In Stuttgart war es zeitweise sogar heißer als in der Sahara. Und auch der Winter gestaltete sich bis zuletzt eher wechselhaft und mild statt eisig. Obwohl sich in den vergangenen Wochen doch noch ein richtiger Winter mit einer Menge an Neuschnee einstellte, wird es aktuell wieder deutlich milder. Ob sich der Wettertrend 2020 auch im neuen Jahr fortsetzt, hat wetter.de anhand zweier Wettermodelle untersucht. Das Portal sah sich Berechnungen des europäischen Modells ECMWF bis Mai 2021 und des Modells CFS (bis Juli 2021), das auch vom amerikanischen Wetterdienst NOAA verwendet wird, an.

In Bezug auf den Niederschlag seien die Berechnungen der beiden Wettermodelle weitgehend gleich. Demnach erwartet uns beim Wetter in Deutschland in den nächsten Monaten eine durchschnittliche Menge Regen. Im Mittel liegen die Werte für Deutschland bei etwa 55 Millimetern im Februar, 65 Millimetern im März, 51 Millimetern im April, 72 Millimetern im Mai, 78 Millimetern im Juni und 85 Millimetern im Juli, wie wetter.de berichtet. Das würde bedeuten, dass die Trockenperiode aus dem letzten Jahr auch im kommenden Sommer fortgesetzt wird.

Wetter in Deutschland: Temperaturen im Frühjahr und Sommer werden „wärmer als im Durchschnitt“

Dass die Temperaturen beim Wetter in Deutschland nach dem Übergang vom Winter zum Frühling um einige Grad ansteigen, ist bekannt. Die beiden Wettermodelle berechneten jedoch Temperaturen für die kommenden Monate, die über den normalen Durchschnittswerten liegen. „Die beiden Langfristprognosen sind sich weitgehend einig, dass die Temperaturen in diesem Jahr mit meist bis zu +1 Grad ein bisschen wärmer als im Durchschnitt sein werden“, schreibt wetter.de. Bei einer Berechnung gehen die Modelle des europäischen Wetterdienstes und des amerikanischen Wetterdienstes allerdings deutlich auseinander.

Das Modell von NOAA berechnet für die Frühlings- und Sommermonate durchgehend eine Temperatur, die über dem Durchschnitt liegt. Die Ausnahme bildet jedoch der April 2021, der soll nach den Berechnungen des amerikanischen Modells eine Durchschnittstemperatur haben. Die Berechnungen des europäischen Modells zeigen ebenfalls eine überdurchschnittliche Temperatur für die Monate und einen Monat, der als normal angesehen werden kann. Der Unterschied ist allerdings: Bei dem europäischen Modell ist das der Monat Mai. „Beide Modelle haben also einen ,normalen Monat‘ in ihren Prognosen allerdings nicht denselben“, heißt es beiwetter.de.

Sommer 2021: Durchschnittlicher Niederschlag, überdurchschnittliche Temperaturen

Als Fazit dürfte beim Wetter in Deutschland also ein Sommer auf uns zukommen, der dem Trend des vergangenen Jahres folgt. Durchschnittlichen Niederschlag und überdurchschnittliche Temperaturen berechnen beide Wettermodelle. Zu niedrige Temperaturen finden sich in den Berechnungen dagegen nicht. Demnach bieten die Langfristprognosen erfreuliche Nachrichten für einen warmen Sommer 2020. Ein beliebter Badesee in Baden-Württemberg kann allerdings auch bei hohen Temperaturen nicht zur Abkühlung verwendet werden. Er bleibt nach dem Corona-Chaos im Sommer bis 2022 geschlossen.

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