Prognose im September

Wetter: „Sturzfluten drohen“ - Unwetter brechen über Deutschland herein

  • Valentin Betz
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Das Wetter in Deutschland ist aktuell heiß und trocken - trotz Herbst. Bald ist damit aber wieder Schluss, stattdessen drohen erneut Unwetter und Starkregen.

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland hat in den vergangenen Septembertagen vieles wieder gut gemacht, was der zurückliegende Sommer nicht einhalten konnte. Die Temperaturen waren sommerlich hoch und der Himmel meist wolkenlos. Trotzdem hat der meteorologische Herbst bereits begonnen, das Ende der Hitzephase ist also vorprogrammiert.

Aktuell heizt das Wetter in Deutschland zwar auf über 30 Grad auf, danach wird es aber unangenehm. Denn wo sich warme Luftmassen sammeln, sind Gewitter meist nicht weit entfernt. „Ab morgen gibt es auch wieder verbreitet aus Westen erste Schauer und Gewitter“, so Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Wetter in Deutschland: Sommer wird von Gewittern und Starkregen unterbrochen

Der Experte warnt vor Gewittern in Deutschland „mit Unwetterpotenzial“. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass das Hoch Hermelinde sich in den Osten Europas zurückzieht und den Weg für schwüle Luftmassen aus dem Mittelmeerraum frei macht. Vor allem ab Donnerstag ziehen dann im Südwesten erste Wolken auf. Die Gewitter können teilweise so heftig ausfallen, dass durch den Niederschlag Sturzfluten drohen.

Am Freitag breiten sich die Gewitter laut Meteorologe Dominik Jung dann fast in ganz Deutschland aus. Neben starkem Regen ist örtlich sogar kleinkörniger Hagel möglich. An den hohen Temperaturen ändern die aufziehenden Unwetter bis dahin übrigens nichts, es bleibt vorerst warm bei bis zu 30 Grad.

Gewitter in Deutschland: Am Wochenende kühlt das Wetter ab

Am Samstag ist es dann aber auch mit den hohen Temperaturen vorbei. Die Tageshöchstwerte liegen dann bei maximal 21 Grad, so Dominik Jung. In den darauffolgenden Tagen zeigen die Ensemble-Vorhersagen für das Wetter in Deutschland eine große Unsicherheit an. Laut Dominik Jung beginnt „das große Rauschen“, die Modelle schwanken zwischen 15 Grad und 25 Grad bis zum 24. September.

Angesichts der Unsicherheiten in der Ensemble-Vorhersage bleibt nur zu hoffen, dass weitere schlimme Sturzfluten ausbleiben. Denn unlängst sah eine Studie Deutschland auf zunehmende fatale Wetterphänomene schlecht vorbereitet.

Rubriklistenbild: © Str/dpa

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