Temperaturen weiter hoch

Wetter: „Überflutete Straßen drohen“ - Unwetter ziehen in Deutschland auf

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Das Wetter in Deutschland war zuletzt noch sommerlich. Doch die schönen Tage werden weniger, immer häufiger drohen jetzt Gewitter und Unwetter.

Stuttgart - Viel zu klagen gab es beim Wetter in Deutschland diesen September noch nicht. Die Temperaturen waren meist sommerlich und auch die Sonne zeigte sich regelmäßig. Zwischendurch heizte Deutschland auf über 30 Grad auf - mit heftigen Folgen. Denn allmählich mischen sich wieder einzelne Regentage unter den Spätsommer - inklusive Gewittern.

Bereits vergangene Woche drohten durch Unwetter in Deutschland vereinzelt wieder Sturzfluten. Auch in dieser Woche sieht die Situation wieder ganz ähnlich aus. Die Temperaturen sind weiterhin konstant hoch, doch der Sonnenschein hält sich nicht mehr durchgängig. Meteorologe Dominik Jung von wetter.net kündigt bereits am Dienstag erste Gewitter in Deutschland an.

Wetter in Deutschland: Spätsommer wird wiederholt von Unwettern unterbrochen

Am zweiten Tag der Woche wird es demnach wieder unbequem. „Morgen Nachmittag gibt es stellenweise wieder zum Teil kräftige Schauer und Gewitter“, so Dominik Jung. Anfangs sind demnach vor allem der Westen und Südwesten Deutschlands davon betroffen.

Der mit den Unwettern einhergehende Starkregen sorgt vereinzelt sogar für Überschwemmungen. „Straßen können auch mal kurzzeitig überflutet werden“, warnt der Meteorologe. Auch Mitte der Woche mischen wiederholt Gewitter und kräftige Schauer den Spätsommer auf. Immer wieder ist „Unwetterpotenzial“ gegeben - also Starkregen, kleinkörniger Hagel oder stürmische Böen.

Unwetter in Deutschland: Gewitter ziehen im Laufe der Woche nach Osten

Während die Unwetter in Deutschland ihren Anfang im Westen Deutschlands nehmen, sieht die Lage am Donnerstag bereits anders aus. Dann wird der Westen verschont und das schlechte Wetter hängt über dem Osten des Landes. Auch hier bleibt es nicht nur bei Schauern und Gewittern, auch das Überfluguntspotenzial ist erhöht.

Die Temperaturen bleiben von all dem weitestgehend unbeeinflusst und sind weiterhin sommerlich hoch. Stellenweise nähern sie sich nach wie vor der 30-Grad-Marke. Ebenfalls hoch sind die Regensummen bis Freitagabend. Mancherorts - besonders im äußersten Südwesten Deutschlands - regnen 20 bis 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter vom Himmel.

Rubriklistenbild: © Alexander Forstreuter/dpa

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