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Wetter: „Heftige Hitze“ sorgt zum Monatswechsel für schwere Unwetter

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Von: Franziska Vystrcil

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Die Hitze bleibt auch diese Woche beim Wetter in Deutschland vorherrschend. Zum Wochenstart muss vielerorts mit Unwettern gerechnet werden.

Stuttgart - Der Sommer hat das Wetter in Deutschland fest im Griff. Doch die Hitze sorgt diese Woche auch für Unwetter und Gewitter. „Vor uns steht eine Woche voll schwülwarmer Luftmassen, Gewitter und Unwetterpotenzial“, sagt Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.net, voraus.

Bereits in der Nacht von Sonntag (26. Juni) auf Montag (27. Juni) gab es an der Wettergrenze Gewitter mit Starkregen. Etwa in Heidelberg (Baden-Württemberg) fielen 46 Liter Regen pro Quadratmeter. Turbulent geht es auch in den nächsten Tagen weiter. Das haben wir beim Wetter in Deutschland diese Woche zu erwarten.

Hitze und Unwetter in Deutschland: Juni verabschiedet sich mit Gewittern und Starkregen

Die neue Woche startete heiß: Durch eine Luftmassengrenze lagen die Temperaturen in Deutschland am Montag (27. Juni) bei Höchstwerten von 33 Grad im Norden, 24 Grad in der Mitte sowie bei 30 Grad im Südosten. Deutschland ist aufgrund einer Luftmassengrenze aktuell zweigeteilt. Während im Westen kühlere Temperaturen herrschen, herrscht im Osten laut Dominik Jung eine „heftige Hitze“ mit Temperaturen in Richtung 30 Grad. Entlang der Luftmassengrenze gab es bereits am Montagnachmittag zum Teil heftige Schauer und Gewitter.

Frau läuft bei strömendem Regen mit einem Regenschirm über eine Brücke
In weiten Teilen Deutschlands kommt es zum Monatswechsel zu schweren Unwettern mit Starkregen und Gewittern. © Daniel Bockwoldt/dpa

Von Berlin, Brandenburg bis runter nach Bayern gab es Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Seither gönnen uns die Gewitter in Deutschland keine Verschnaufpause. „Sehr gewitter- und unwetterlastig“ soll die restliche Woche laut Dominik Jung weitergehen.

WochentagTemperaturen in Grad Celsius
Mittwoch (29. Juni)23 bis 28 Grad
Donnerstag (30. Juni)24 bis 31 Grad

(Quelle: wetter.net)

Bis Donnerstag (30. Juni) müssen wir uns auf einen Wechsel aus Sonne und Wolken einstellen. Die Temperaturen steigen am letzten Junitag wieder auf 24 bis 31 Grad an.

Wetter in Deutschland: Nächster „Wärmeberg“ auf dem Vormarsch

Mit neuen Unwettern müssen wir dann zum Monatswechsel rechnen. Am Freitag (1. Juli) werden kräftige Schauer und Gewitter in ganz Deutschland erwartet. Die Temperaturen liegen bei 22 bis 30 Grad. Zum Wochenende hin können wir uns jedoch auf zwei sonnige Tage freuen. „Zum Samstag und Sonntag beruhigt sich dann die Wetterlage“, lautet die Prognose von Dominik Jung. Der Juli ist der heißeste Sommermonat des Jahres. Experten haben Prognosen abgegeben, wie heiß der Juli 2022 werden könnte.

WochentagTemperaturen in Grad Celsius
Freitag (1. Juli)22 bis 30 Grad
Samstag (2. Juli)23 bis 29 Grad
Sonntag (3. Juli)24 bis 29 Grad

(Quelle: wetter.net)

Der nächste „Wärmeberg“ ist laut dem Meteorologen bereits auf dem Weg in den Norden Deutschlands. Laut Ensemble-Vorhersage bis zum 12. Juli soll es in 1.500 Metern Höhe bis zu 15 Grad geben. Demnach liegen die Werte deutlich über dem langjährigen Klimamittel. Auch im Westen Deutschlands sollen die Temperaturen am Erdboden bei 25 bis 28 Grad liegen. „Auf diesem Niveau bleiben wir meist“, meint der Wetterexperte. Immer wieder gebe es auch Ausreißer auf über 30 Grad. Zu Beginn des Monats soll es im Westen noch Niederschläge geben, dann sollen diese jedoch immer geringer ausfallen.

Das Wetter im Osten sowie Süden Deutschland startet auch mit einem Wärmeberg, jedoch werden die sommerlichen Temperaturen zum Monatsbeginn von Niederschlägen begleitet. Etwa ab dem 5. Juni lassen die Regenfälle jedoch auch dort immer mehr nach. Eine Wetter-Expertin kündigte bereits „neue Rekorde und Hitzewellen“ für diesen Sommer an.

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