Hochwasser und Hitze

Wetter: „Gruselprognose“ für den Sommer 2021 verspricht nichts Gutes

  • Sina Alonso Garcia
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Der Juni 2021 brachte viel Regen und Hitze über Deutschland. Ein Meteorologe warnt: Auch im Juli nimmt der Unwetter-Sommer kein Ende.

Stuttgart - Ähnlich turbulent wie im Vormonat geht das Wetter in Deutschland auch in den kommenden Tagen weiter. „Wir haben heute und am Wochenende schon wieder Unwetter-Warnungen bei uns in Deutschland“, verkündet Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Nächste Woche droht Hochwassergefahr.“ Gleichzeitig steht offenbar eine weitere Hitzewelle in den Startlöchern.

Bereits am Freitag warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor starken Regenfällen und Gewittern in Deutschland. Besonders betroffen sind aktuell Landesteile von Sachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Hier droht - wie bereits in der Vorwoche - Überflutungsgefahr.

Wetter in Deutschland: Heftige Schauer und Gewitter im Südwesten

Ein Blick auf die Wetterprognose für Samstag zeigt: Während es in vielen Teilen Deutschlands am Vormittag zunächst trocken bleibt, drohen zum Nachmittag hin erneut Unwetter im gesamten Westdeutschen Raum. Insbesondere im Südwesten werden bis in die Nacht zum Sonntag hinein Schauer und Gewitter erwartet. Die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 24 und 27 Grad.

„Auch der Sonntag wird insgesamt durchwachsen“, so Jung. „Wolken und Sonne wechseln sich in weiten Teilen Deutschlands ab. Im Nordosten drohen erneut Schauer und Gewitter, während es im Süden freundlich bleibt.“ Die Temperaturen belaufen sich dann auf 22 bis 25 Grad. Am Montag und Dienstag komme es vor allem in Mitteldeutschland zu Unwettern und Regenfällen.

Wetter in Deutschland: Erneute Hitzewelle steht in den Startlöchern

Für den weiteren Verlauf des Sommers spricht Dominik Jung von einer „Gruselprognose“. So bestehe immer wieder die Gefahr von Hochwasser, aber auch Hitze. „Beides zusammen geht, das haben wir ja im Juni gesehen“, so Jung. „Der Juni 2021 war in Deutschland der drittwärmste Juni seit 1981 - aber auch ein sehr nasser, tropischer Monat.“

Bereits in zehn bis 14 Tagen kommt laut Wettermodellen die nächste Hitzewelle in Deutschland an. Die Warnkarte spricht schon jetzt Bände, wie tz.de* berichtet. Gleichzeitig zeigt das europäische Wettermodell (ECMWF) bis zum 17. Juli einen starken Anstieg der Niederschlagsmengen in Deutschland. „Wir sehen hier Mengen um die 140 bis 200 Liter pro Quadratmeter im Osten und Süden des Landes“, so Dominik Jung. *tz.de ist ein Angebot von Ippen.Media.

Rubriklistenbild: © Simon Adomat/dpa

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