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Wetter: Schnee und bis zu -8 Grad – nach Frühlingswetter schlägt „Kälteschelle“ zu

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Von: Franziska Vystrcil

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Ein Paar läuft mit einem Regenschirm bei Schneefall durch einen Park.
Laut Langzeitprognose soll eine „Kälteschelle“ im März nochmal für Winterwetter in Deutschland sorgen. © Uwe Zucchi/dpa

Das Wetter in Deutschland spielt im Februar verrückt. Doch auch der März scheint sich nicht entscheiden zu können, ob es Frühling wird oder der Winter zurückkehrt.

Stuttgart - Momentan herrscht beim Wetter in Deutschland ein ganz schönes Wirrwarr. Sturm mit Orkanböen, dann wieder Sonnenschein mit frühlingshaften Temperaturen und schließlich wieder ein Kälteeinbruch. Ein Meteorologe bezeichnet das Geschehen sogar selbst als „irres Februarwetter“.

Viele freuen sich bei den milden Temperaturen bereits auf den Frühling. Der ist laut aktuellen Prognosen auch gar nicht mehr weit entfernt. Erste Anzeichen für einen baldigen Frühling finden sich bereits in der Atmosphäre. Ganz können wir den Winter allerdings noch nicht abschreiben. Denn neueste Prognosen sagen einen Wintereinbruch im März voraus. Eine „Kälteschelle“ könnte uns in Deutschland nochmals winterliches Wetter bescheren.

Wetter in Deutschland: Im zweiten Märzdrittel kehrt der Winter zurück

Auch wenn in Deutschland aktuell milde Temperaturen mit stellenweise zweistelligen Werten herrschen, ist ein erneuter Wintereinbruch nichts Ungewöhnliches. Eher die hohen Temperaturen im Januar und Februar sind außergewöhnlich. Dass die kalte Jahreszeit noch nicht vorbei ist, zeigen die aktuellen Wetterprognosen für den März. Wie wetter.de berichtet, droht uns sogar eine „Kälteschelle“.

In Hamburg halten sich die Temperaturen bis zum Ende des ersten Märzdrittels etwa bei 8 oder 9 Grad. Zwischenzeitlich können die Werte auch auf bis zu 13 Grad steigen. Aber auch Werte um 4 Grad sind im März im Norden möglich, in der Nacht können die Temperaturen auch mal unter den Gefrierpunkt fallen. Im zweiten Märzdrittel wird es dann frostig: tagsüber liegen die Werte knapp über 0 Grad, nachts sind sogar -4 Grad möglich.

Im Westen Deutschlands kämpft sich unterdessen der Vorfrühling vor. In den kommenden sechs Wochen gibt es laut wetter.de ein paar milde Vorstöße. Etwa in Köln steigen die Temperaturen an mehreren Tagen auf bis zu 16 oder sogar 17 Grad. Diese werden jedoch zwischenzeitlich von kälteren Wintertagen mit einstelligen Temperaturen sowie starken Schauern unterbrochen. Wie auch im Norden fallen ab Mitte März dann auch im Westen Deutschlands die Temperaturen.

Wintereinbruch: Kältevorstoß bringt Osten und Süden Deutschlands nochmal Schnee

Der Osten Deutschlands kann sich dank des Kältevorstoßes vielleicht sogar nochmal über Schnee freuen. Ende Februar und Mitte März könnten vor allem nachts noch Flocken fallen und sogar bis zum nächsten Morgen liegen bleiben. Tagsüber taut der Schnee jedoch ab, denn die Temperaturen sind zu mild. Um die Märzmitte erreicht die „Kälteschelle“ dann auch den Osten Deutschlands und kann vor allem nachts für frostige Temperaturen sorgen.

Am extremsten wird es jedoch am anderen Ende Deutschlands: Besonders im Süden, unter anderem in Baden-Württemberg, stürzen die Temperaturen extrem in den Keller. Bereits Ende Februar kann es dort in der Nacht nochmals frostig werden. Auch die ein oder andere Flocke kann beispielsweise in Bayern vom Himmel fallen. Tagsüber gibt es dann den krassen Gegensatz: Milde Temperaturen mit Höchstwerten im zweistelligen Bereich lassen dem Schnee keine Chance. Am Ende des ersten Märzdrittels erwarten Meteorologen sogar erste Sommertage. Die Werte steigen vielerorts auf bis zu 22 Grad.

Nur wenige Tage später erwarten die Experten jedoch wieder einen Temperatursturz. Werte um den Gefrierpunkt sind dann möglich, nachts sogar extreme Minuswerte von bis zu -8 Grad. Es könnte der letzte richtige Kälteeinbruch des Winters 2021/2022 werden.

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