Nach Unwettern

Wetterphänomen schiebt „Bullenhitze“ über Europa mit bis zu 41 Grad

  • Valentin Betz
    VonValentin Betz
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Zuletzt war das Wetter in Deutschland von starken Unwettern geprägt. Doch nun kehrte die Hitze kurzzeitig wieder zurück.

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland setzte die Bevölkerung hierzulande zuletzt starken Extremen aus. Die „Horror-Hitze“ aus der Sahara ließ das Thermometer örtlich nahe an die 40-Grad-Marke steigen. Dabei war diese Lage nicht nur in Europa oder Deutschland vorzufinden. Die Hitzewelle trieb weltweit die Temperaturen auf bis zu 50 Grad.

Besonders das Wetter in Deutschland pausierte in den letzten Tagen allerdings mit der Trockenheit und den hohen Temperaturen. Stattdessen waren landesweit Gewitter und schwere Unwetter angesagt. Zum Wochenende kehrt die Hitze allerdings wieder zurück, zumindest kurzzzeitig. Grund dafür ist kalte Luft über dem Atlantik.

Wetter in Deutschland: Temperaturen um die 30 Grad ab nächster Woche möglich

Während das Wetter in Deutschland bereits auf Gewitter und Unwetter gestellt hatte, waren die Temperaturen in Südeuropa noch hochsommerlich. Im griechischen Thessaloniki zeigte das Thermometer am Donnerstag noch 41 Grad an. Auch in anderen Teilen Europas endet die kurze Abkühlung vermutlich am Wochenende. Focus rechnet über Spanien mit Temperaturen bis 35 Grad.

Ein ähnliches Bild liefert dann auch das Wetter in Deutschland. Die Temperaturen steigen zum Wochenende hin wieder. „Spätestens Anfang nächster Woche sehen wir auch mal wieder die 30 Grad“, so Meteorologe Jan Schenk bei Focus. Lediglich im Norden an den Küsten Deutschlands bleiben die Temperaturen dann etwas milder.

Wetter in Deutschland: Europa wird durch kühle Luft über Atlantik beeinflusst

Der Grund für den erneuten Anstieg der Temperaturen in Deutschland und Europa liegt über dem Atlantik. Denn der Ozean wird derzeit von Kaltluft geflutet. „Dann muss es über Europa im Prinzip eine Ausgleichsbewegung geben, das heißt bei uns wird es auf jeden Fall warm bleiben“ erklärt Meteorologe Jan Schenk den scheinbaren Widerspruch.

Denn durch die Ausgleichsbewegung wird immer wieder warme Luft aus Südwesten nach Europa gezogen. Meteorologe Jan Schenk glaubt, dass dieses Wetter in Deutschland noch bis in den Juli anhält, nur zwischendurch sind kleinere Abkühlungen möglich.

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder

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