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Gewaltige Hitzekuppel formiert sich im Süden – Auswirkungen auf das Wetter in Baden-Württemberg

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Eine Hitzekuppel über Süd- und Südosteuropa sorgt für extreme Temperaturen. Die Auswirkungen sind auch in Baden-Württemberg spürbar.

Stuttgart - Während wir uns in Deutschland endlich einmal ein paar trockene Sommertage am Stück und keine Unwetter am laufenden Band wünschen, hoffen andere Länder dagegen wohl auf Regen und Abkühlung. Denn über Süd- und Südosteuropa hat sich eine gewaltige Hitzekuppel formiert, die für Höchsttemperaturen zwischen 40 und 45 Grad sorgt.

Wer in den bevorstehenden Ferien also etwa nach Italien, Spanien, Kroatien oder Griechenland reist, muss hitzeresistent sein, empfiehlt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Aber auch auf das Wetter in Baden-Württemberg wirken sich die hohen Temperaturen im Süden aus.

In Baden-Württemberg sind immer wieder Hitzespitzen möglich

Seit mehreren Wochen lassen Schauer und Gewitter aufkeimende Sommergefühle wieder verschwinden. Statt eines angenehmen Klimas verursacht die Kombination aus wiederkehrenden Regenfällen und hohen Temperaturen um 25 Grad in Baden-Württemberg eine hohe Luftfeuchtigkeit und damit fast schon tropische Bedingungen. Durch die Hitze in Südeuropa werde sich diese Wetterlage zunächst nicht grundlegend ändern, aber es seien immer wieder einzelne Hitzespitzen möglich, erklärt der Wetter-Experte.

Meteorologe Dominik Jung vor einer Wetterkarte
In Südeuropa baut sich eine gewaltige Hitzekuppel auf, die sich auch in Baden-Württemberg bemerkbar macht, berichtet Meteorologe Dominik Jung. © Screenshot YouTube/wetter.net

In dieser Woche kann man sich im Ländle über einzelne heiße und sonnige Tage freuen. Unter anderem am Donnerstag und Freitag (18. und 19. Juli) erreicht den Südwesten eine solche Hitzespitze, dann klettern die Temperaturen auf bis zu 35 oder gar 37 Grad.

Auf und ab beim Wetter in Baden-Württemberg

Es ist eigentlich schon erwartbar und keine Überraschung mehr: Nach den Sommertagen in Baden-Württemberg stürzen die Vorhersagen wieder ab. Im weiteren Verlauf stehen beim Wetter schließlich wieder Regen sowie Blitz und Donner an; die Werte nehmen erneut ab, wie die Ensemble-Prognosen für den Süden Deutschlands bis zum 27. Juli zeigen. Die wechselhaften Bedingungen setzen sich also ungeniert fort.

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