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Wetterwarnung: Nach der extremen Hitze kommen extreme Unwetter

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Von: Nadja Pohr

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Das Wetter wechselt in den kommenden Tagen zwischen extremer Hitze und extremen Unwettern. In welche Richtung der Sommer verläuft, ist dagegen unklar.

Stuttgart - Das Wetter in Deutschland zeigt sich in diesem Jahr immer wieder von seiner extremen Seite. Unter anderem zog immer wieder Saharastaub über das Land. Zuletzt wurden die starken Unterschiede jedoch durch andere Phänomene deutlich gemacht. Während in einigen Regionen beispielsweise die Menschen im Juni ordentlich ins Schwitzen gerieten, wurden Teile in Sachsen und Thüringen in eine Winterlandschaft verwandelt.

Das extreme Wetter wird auch in den kommenden Tagen und Wochen kein Ende nehmen, wie die jüngsten Vorhersagen zeigen. Nach der Hitzewelle am Wochenende, mit teilweise über 37 Grad in Baden-Württemberg, verabschiedet sich die Extremhitze im Osten und Süden vorerst einmal.

Extreme Unwetter in Deutschland mit Gewittern und Tornados erwartet

Zunächst wird es am Montag (20. Juni) im Süden und Südwesten heiß bleiben, mit Temperaturen bis zu 31 Grad. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg muss ab Dienstag (21. Juni) jedoch mit Starkregen und Platzregen sowie heftigen Gewittern gerechnet werden. Auch stürmische Windböen werden erwartet. Bis Freitag besteht in einigen Bundesländern eine erhöhte Unwettergefahr, wie das Wettermodell von wetter.net aufzeigt.

Im Norden des Landes strömt hingegen ab Dienstag ein neues Hoch mit Hitze nach Deutschland ein und breitet sich bis zum Wochenende aus. Es werden sommerliche bis hochsommerliche Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad vorhergesagt. Im Vergleich zur vergangenen Hitzewelle sollen bis zum 27. Juni allerdings auch immer wieder Schauer in den einzelnen Regionen möglich sein.

Nach erster Hitzewelle: Erwartet Deutschland nun ein Hitzesommer?

Die Werte des Wochenendes haben den Bürgern zugesetzt. Es wird die Frage laut, ob das in den bevorstehenden Sommermonaten Juli und August nun zum Dauerzustand werden könnte und ob Deutschland einen Hitzesommer zu erwarten hat. Wetter-Experte Dominik Jung gibt dahingehend vorerst eine Entwarnung. Die Prognose des amerikanischen Wettermodells NOAA sieht für Deutschland keinen extremen Sommer bevor. Lediglich 0,5 bis 1 Grad wärmer soll es im Vergleich zum Mittel aus 1991 bis 2020 werden. Juli und August könnten jedoch durchaus trockene und daher kritische Monate werden. Andere Wetterdienste zeigen sich hingegen wegen eines möglichen Gewitter-Sommers besorgt.

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