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Experte warnt: „Gruselige“ Wetterlage streift Baden-Württemberg

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Am Wochenende braut sich am Himmel über Deutschland eine scharfe Wettergrenze zusammen. Wie bedrohlich ist sie für Baden-Württemberg?

Stuttgart - Es gibt eigentlich nichts auszusetzen, wenn man in diesen Tagen auf die Wetterprognosen blickt. Die Sonne entfaltet ihre volle Kraft und die Temperaturen liegen nun bereits seit längerem auf einem sommerlichen Niveau. Vor allem die Schüler in Baden-Württemberg, für die am Donnerstag (25. Juli) die Sommerferien begonnen haben, dürften sich über die Entwicklungen freuen.

Außerhalb der Landesgrenzen von Baden-Württemberg sehen die Vorhersagen jedoch etwas „gruseliger“ aus, wie es bei wetter.net heißt. Eine markante Wettergrenze bildet sich zum Samstag (27. Juli) und sorgt in einigen Teilen des Landes möglicherweise für Sturzfluten. Wie die Prognosen für das Ländle aussehen, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Baden-Württemberg bleibt von heftigen Regenfällen wahrscheinlich verschont

Die Wetterlage spitzt sich in weiten Teilen Deutschlands am Wochenende zu. „An dieser Wettergrenze kommt richtig viel Regen runter“, mahnt der Meteorologe. Von Nordrhein-Westfalen bis nach Berlin könnten mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel kommen. Die Menschen im Süden des Landes können dagegen wohl aufatmen, denn sie bleiben wohl von den heftigen Unwettern verschont.

Meteorologe Dominik Jung vor einer Wetterkarte
Eine markante Wettergrenze bildet sich zum Samstag (27. Juli) und sorgt in einigen Teilen des Lands möglicherweise für Sturzfluten, berichtet Meteorologe Dominik Jung. © Screenshot YouTube/wetter.net

Das Wetter in Baden-Württemberg und Bayern bleibe sonnig und könnte stellenweise sogar hitzig werden. Lediglich der nördliche Teil des Ländles wird von der markanten Wetterlage gestreift und bekommt etwas mehr Schauer ab. Im Süden Richtung Schwarzwald können dagegen die Höchstwerte im Ländle auf bis zu 32 Grad ansteigen. Hier soll es auch weitgehend trocken bleiben, sagt Dominik Jung.

Wetter in Baden-Württemberg: Erschreckende Prognose des GFS-Modells bis zum 10. August

Schauriger ist die Prognose der Regensummen des amerikanischen Wettermodells GFS. Die Berechnungen bis zum 10. August sehen kumuliert bis zu 140 Liter Regen pro Quadratmeter vor. „Aber das meiste davon soll vom 8. bis 10. August erst fallen, also noch weit hin und im eher unseriösen Trendzeitraum“, gibt der Wetter-Experte zunächst Entwarnung. Diesen Vorhersagen darf man aktuell also noch nicht so viel Glauben schenken.

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