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Advents-Kälteschock in BW – Heizkosten könnten massiv ansteigen

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Von: Marten Kopf

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Baden-Württemberg - Der Herbst war zu warm. Das war verkraftbar, gerade angesichts deutlich gestiegener Heizkosten. Sparen wir in einem womöglich zu warmen Winter weiter? Vermutlich nicht...

Zugegeben, man ahnt es ja immer so ein bisschen: Der Winter wird kalt. Das hat er nun mal so an sich, so ein Winter. Tatsächlich aber stand zu befürchten, dass in diesem Jahr alles anders kommen könnte. Nach einem viel zu warmen Oktober und einem zumindest bislang durchschnittlich auch viel zu warmen November sah es beileibe nicht so aus, als hätten wir hier in Baden-Württemberg alsbald mit Frost oder gar Schnee zu kämpfen. Gut für die Heizkostenabrechnung könnte man vielleicht sagen. Könnte. Aber da werden wir uns womöglich sehr bald schon ganz schön umgucken müssen.

Kälteschock in Baden-Württemberg: Nächtlicher Frost und Minusgrade im Dezember

Denn der Dezember könnte uns im Wortsinne kalt erwischen. Schon Mitte November warnten erste Wettermodelle für den Südwesten vor einem möglichen Dauerwinter ab dem ersten Advent, inklusive Schnee und allem, was so dazugehört, wie HEIDELBERG24 seinerzeit schon berichtete. Und der Blick aus dem Fenster zeigt: So langsam aber sicher arbeitet sich das Wetter genau darauf zu. Was derzeit noch als Regen vom Himmel kommt – und davon hatten wir ja genug während der letzten Wochen –, dürfte mit weiter fallenden Temperaturen schnell in „Flockigeres“ ausarten.

Am ersten Adventswochenende selbst bleibt das Wetter zwar noch verhältnismäßig mild. Aber ab dann wird‘s eben wirklich winterlich. Wir dürfen uns auf aufkommende Schneefälle mitunter auch im süddeutschen Raum gefasst machen. Auf nächtlichen Frost, Temperaturen um den Gefrierpunkt, dazu Niederschläge. Eben das könnte auch für uns im Süden Schneeregen oder gar Schnee bedeuten. Da dürften dann auch die Thermostate hochgedreht werden.

Dezemberwetter in BW: „Können uns wirklich warm anziehen“

Aber jetzt geht‘s erst richtig los. „Also, wenn das so kommt, dann können wir uns wirklich warm anziehen. Die Heizkosten würden da explodieren“, sagt etwa Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Denn Wettermodelle prognostizieren für die Zeit um den zweiten und dritten Advent Eistage. Eine eisige Ostwetterlage trifft Deutschland und lässt die Temperatur-Höchstwerte in den Frostbereich stürzen. Bis zu minus 13 Grad könnten uns etwa um den dritten Advent bevorstehen.

Ob wir am Ende dann doch noch Schnee an Heiligabend erleben, das bleibt übrigens trotz allem noch abzuwarten. Zwingend ist das nämlich nicht – aller Kälte zum Trotz. Rein statistisch gesehen ist die berühmte „Weiße Weihnacht“ zumindest in Baden-Württemberg nämlich eher ein Mythos. Ordentlich heizen werden wir wohl trotzdem müssen. (mko)

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