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Wetter im „Jupiterjahr“: Das steht uns in Deutschland laut dem 100-jährigen Kalender noch bevor

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Von: Franziska Vystrcil

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Ein Rapsfeld im Sonnenschein, im Hintergrund ziehen Gewitterwolken auf
Der Hundertjährige Kalender trifft Wetterprognosen für das gesamte Jahr 2022. © Bernd März/dpa

Können wir uns auf Sonne satt und heiße Temperaturen freuen? Wann fällt der erste Schnee? Der Hundertjährige Kalender wirft einen Blick in die Zukunft.

Stuttgart - Bauernregeln und der Hundertjährige Kalender geben lange im Voraus Prognosen darüber ab, mit welchen Bedingungen wir beim Wetter in Deutschland an unterschiedlichen Tagen und Monaten rechnen können. Der Hundertjährige Kalender ist dabei eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen, die im 17. Jahrhundert von Abt Mauritius Knauer verfasst wurden. In seinen Prognosen stützte er sich auf astrologische Vorstellungen. Diese sollten es ihm und seinen Mönchen ermöglichen, das Wetter vorherzusagen und so die klösterliche Landwirtschaft zu optimieren.

Bis heute werden diese Prognosen getroffen. Nach einem warmen Winter und trockenem Frühling warten viele gespannt darauf, wie sich der Sommer entwickeln wird. Laut Experten könnte der Sommer 2022 ganz anders werden, als wir ihn kennen. Unwetter mit Gewittern und Starkregen sowie eine Achterbahnfahrt der Temperaturen stehen uns laut den Wettermodellen bevor.

So wird der Sommer 2022 laut dem Hundertjährigen Kalender

Doch was sagt der Hundertjährige Kalender für dieses Jahr voraus? Die Zeitspanne des sogenannten Jupiterjahres, in dem wir uns aktuell befinden, ist vom 22. März 2022 bis 21. März 2023. Die Bezeichung „Jupiterjahr“ stammt aus der Astrologie, in der jedem Jahr eine Bedeutung zugewiesen wird. Was die Vorhersagen des Hundertjährigen Kalenders betrifft: Diese könnten den ein oder anderen durchaus überraschen.

Der Sommer stattete im Mai Deutschland einen Besuch ab. Kaum Niederschläge und Temperaturen über der Sommertagsmarke von 25 Grad bescherten ganz Deutschland traumhaftes Wetter. Im Juni scheint der Sommer in den meisten Teilen Deutschlands eine Pause einlegen zu wollen. Gewitter, Niederschläge und kühlere Temperaturen bestimmten das Bild. Das Blatt soll sich bald ändern: Eine „Mega-Hitze“ aus Spanien lässt die Temperaturen hierzulande steigen.

Der 100-jährige Kalender verrät, wie das Wetter danach weiter gehen soll. Am Ende des Sommers sollen laut dessen Prognose die Temperaturen steigen, es soll richtig heiß werden. Laut dem europäischen Wetterdienst droht uns zudem ein Gewittersommer. Dem stimmt auch der Hundertjährige Kalender zu. Im Sommer soll es viele Gewitter geben, glücklicherweise jedoch ohne merkliche Schäden. Für den Juni trifft der Kalender auch für die jeweiligen Tage Prognosen. Zwischen dem 9. und 21. Juni sollen wir uns über freundliches Sommerwetter freuen können. Am 21. Juni schlägt das Wetter dann allerdings um, Regen und viel Wind sollen vorherrschend sein. Für den 24. Juni sagen die alten Weisheiten sogar einen frostigen Tag voraus, dessen Kälte sich auch noch am 25. Juni halten könnte. Zwischen dem 26. und 30. Juni wird der Regenschirm wohl unser ständiger Begleiter.

Hundertjähriger Kalender: Große Hitze und kein Regen bringen Deutschland im Juli ins Schwitzen

So wird der restliche Juni 2022 laut dem Hundertjährigen Kalender:

(Quelle: 100-jaehriger-kalender.com)

Auch der Juli 2022 könnte eher unterkühlt starten. Erst ab dem 9. Juli steigen demnach die Temperaturen wieder. Einen Hitzetag haben wir am 12. Juli zu erwarten. Problematisch könnte die Vorhersage für den 13. bis 31. Juli werden: große Hitze und kein Regen bringen uns in Deutschland ins Schwitzen. Laut dem 100-jährigen Kalender folgt eine große Dürre. Eine Meteorologin machte eine ähnliche Prognose. Wie die Wetterexpertin verriet, drohen im Sommer neue Rekorde und Hitzewellen.

Die Prognose des Hundertjährigen Kalenders für den Juli 2022 zusammengefasst:

(Quelle: 100-jaehriger-kalender.com)

Prognose verspricht sommerlichen August

Im August können wir uns wohl die meiste Zeit über schönes Sommerwetter freuen. Bis zum 11. August hält sich warmes Wetter, dazu soll es absolut windstill werden. Auch zwischen dem 12. und 30. August gibt es schöne und heitere Tage. Zum 31. August droht jedoch unbeständiges Wetter, so die Vorhersage des Kalenders. Meteorologen prophezeien unterdessen einen Unwetter-Sommer mit Extremwetter.

Bis in den September hinein könnte sich dieses wechselhafte Wetter halten. Mindestens bis zum 10. September sieht die Prognose hohes Regenrisiko. Doch bereits vom 11. bis zum 14. September folgen schöne und heitere Tage. Besonders der 18. September soll schön werden. Nach vier Regentagen (21. bis 25. September) dürfen wir uns bis zum Monatswechsel auf schönes und warmes Herbstwetter freuen.

Die Prognosen für August und September 2022:

(Quelle: 100-jaehriger-kalender.com)

Die Wärme hält sich bis weit in den Oktober hinein, so die Prognose. Erst zum 17. Oktober muss mit dem ersten Frost gerechnet werden. Zwischen dem 22. und 27. Oktober kühlt es zwar ab, nachmittags ist es aber oftmals noch warm. Ab dem 28. Oktober gibt es trübe Tage, der Herbst hat Deutschland dann im Griff.

Und auf was müssen wir uns in der kalten Jahreszeit einstellen? Die erste Novemberwoche beschert uns noch ein paar schöne Tage, ehe am 8. November Niederschläge den Herbst gänzlich einläuten. Zwischen dem 11. und 16. November könnte in einigen Teilen Deutschlands sogar der erste Schnee fallen. Zum Ende hin zeigt sich der November laut Kalender eher trüb.

Laut 100-jährigem Kalender: Gutes Wetter zum Jahreswechsel

Für den Dezember sagt der Hundertjährige Kalender allerdings nur wenig Schnee voraus. Über weiße Weihnachten können wir uns demnach nicht freuen. Lediglich bis zum 10. Dezember soll es neblig werden und immer wieder schneien. Am 10. Dezember soll es trocken bleiben, ehe vom 11. bis 18. Dezember raues und frostiges Wetter über Deutschland zieht. Regnerisch wird es dann im Zeitraum vom 19. bis 28. Dezember. Einen Lichtblick bietet die Vorhersage immerhin: Zum Jahreswechsel warten am 30. und 31. Dezember nochmals zwei schöne Tage auf uns.

Wie zuverlässig der Hundertjährige Kalender ist, darüber lässt sich streiten. Aus wissenschaftlicher Sicht sind derartige Langzeitprognosen eher unseriös. Zwar können auch moderne Wettermodelle einige Monate im Voraus Wettertrends erstellen, jedoch können sich diese Prognosen stündlich ändern. Interessant sind die Vorhersagen des Kalenders dennoch.

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