Süd- und Südwestdeutschland

Wetter: „Es geht heftig zur Sache“ - diese Regionen müssen sich auf starke Unwetter einstellen

  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
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Die Unwetterlage in Deutschland bleibt angespannt. In Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland drohen heftige Gewitter.

Stuttgart - Schwere Gewitter in Deutschland halten einige Teile der Bundesrepublik weiterhin fest im Griff. Gestern Abend gab es heftige Gewitter rund um den Schwarzwald. „Da kam es zu Starkregen, Sturmböen und Hagel“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Aber auch München haben die Unwetter stark getroffen: „Golfballgroße Hagelkörner kamen da vom Himmel und sorgten für zahlreiche Schäden“, so Jung. Doch das turbulente Wetter in Deutschland hat sich offenbar noch lange nicht beruhigt.

Auch am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag setzt sich die Unwetter-Serie in Deutschland fort. Der Schwerpunkt bleibt dabei laut Wetter-Experte Dominik Jung im Süden des Landes. „Die Hitze ist erst mal abgezogen.“ Zum Dienstagabend kommt es in Süd- und Südwestdeutschland zu Gewittern, die in der Nacht etwas nachlassen. „Doch bereits am Mittwoch quellen die Wolken wieder hervor“, warnt Jung. Dann drohen Süddeutschland erneut Sturmböen, Starkregen und Hagel.

Wetter in Deutschland: Der Süden und Südwesten müssen mit starken Gewittern rechnen

Ein Blick auf die Wetterkarte zeigt: Während es in der gesamten Nordhälfte Deutschlands bis Mittwochabend trocken bleibt, kann es in Süddeutschland besonders heftige Unwetter geben. „Starkregen mit teilweise bis zu 60 Litern Regen pro Quadratmeter werden dort bis Mittwochabend prognostiziert“, so Dominik Jung. „Da wird es heftig zur Sache gehen.“ In Baden-Württemberg muss vor allem die Region rund um den Schwarzwald mit starken Gewittern rechnen.

„Die Unwetterlage bleibt mindestens noch bis zum Donnerstagabend angespannt“, sagt Dominik Jung. „Auch dann gibt es im Süddeutschen Raum weiterhin Schauer und kräftige Gewitter.“ Betroffen sind Baden-Württemberg, Hessen, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern. Insbesondere in Bayern wird zeitweise mit „sintflutartigen Regenmengen“ gerechnet, wie merkur.de* berichtet.

Wetter in Deutschland: Temperaturen sinken deutlich

Neben den Gewittern kündigt sich in den kommenden Tagen ein Temperatursturz an. Ortsweise sinken die Werte tagsüber auf rund 20, in der Nacht sogar auf 10 Grad - und das, obwohl Deutschland in der vergangenen Woche beim Wetter fast die 40 Grad erreicht hätte. Nachdem der Sommer beim Wetter in den kommenden Tagen also eine Pause einlegt, sind immerhin im Süddeutschen Raum am Sonntag laut Jung wieder 28 bis 32 Grad drin. *merkur.de ist ein Angebot von Ippen.Media.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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