Hitze und Unwetter in Baden-Württemberg: So geht es nach dem Wochenende weiter
Das Wetter hat Baden-Württemberg am Wochenende erneut hohe Temperaturen mit Unwetterpotenzial beschert. Nun setzt es allerdings wieder zur Talfahrt an.
Stuttgart - Eine Hitzewelle rollt über den Südwesten und lässt die Werte auf dem Thermometer ordentlich in die Höhe klettern. In vielen Regionen werden Temperaturen über 30 Grad erwartet. Das klingt schon mal nach dem perfekten Badewetter im ganzen Land, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net äußerte.
Den Höhepunkt erreicht das Wetter dann am Wochenende, wenn der heißeste Tag des Jahres in Baden-Württemberg blüht. Die Höchsttemperaturen können bis zu 35 Grad erreichen. Doch wie entwickeln sich die Bedingungen nach der Hitze im Ländle?
Sommerwetter in Baden-Württemberg endete mit „dickem Knall“
Das Wetter in Baden-Württemberg setzt nach den drei bis vier heißen Tagen mit viel Sonne wieder zur Talfahrt an. Am Samstagabend (20. Juli) herrscht in der Atmosphäre über dem Südwesten eine instabile Schichtung mit viel Energie. Das hat zur Folge, dass sich das Sommerwetter wohl mit einem „dicken Knall“ verabschiedet. Schauer und Gewitter könnten bereits in der Nacht zum Sonntag (21. Juli) stellenweise Einzug halten, erklärt der Wetter-Experte.

„Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland bis runter nach Baden-Württemberg kann es dann schon kräftiger regnen, zum Teil mit Sturmböen und auch mit Hagel“, mahnt Jung. Am Montag (22. Juli) liegen die Temperaturen bei angenehmen 21 bis 25 Grad. Es bleibt jedoch wechselhaft im Ländle. Im weiteren Verlauf der Woche muss immer wieder mit Schauern gerechnet werden.
So könne es im August und September beim Wetter in Baden-Württemberg aussehen
Mit Spannung blicken die Meteorologen auf die weiteren Entwicklungen des Wetters im August. Das Climate Forecast System (CFS) des amerikanischen Wetterdienstes NOAA hat seine Tendenz leicht nach oben korrigiert. Während der Trend kürzlich noch dahin ging, dass weder zu warme noch zu kalte Bedingungen im August herrschen sollen, zeigt die Karte nun für den Süden des Landes eine positive Abweichung an.
Demnach liege die Temperaturabweichung bei 0,5 bis 1 Grad über dem neuen Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020. Mit einer großen Hitze sei dabei jedoch nicht zu rechnen. Auch der September 2024 sieht laut den aktuellen Berechnungen eher entspannt und ausgeglichen aus.