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Wieso sich die Unwetter nicht aus Baden-Württemberg verziehen

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Weiterhin ist kein ruhiges Badewetter in Sicht, stattdessen drohen in Baden-Württemberg erneut schwere Unwetter. Diese werden sich so schnell auch nicht verziehen.

Stuttgart - Nicht nur die Temperaturen sind zum Dienstag (9. Juli) ordentlich gestiegen, auch das Gewitter- und Unwetterpotenzial hat ordentlich zugenommen. In einigen Regionen von Baden-Württemberg droht in den kommenden Tagen wieder ein heftiges Donnerwetter. Eine Wetterlage, wie sie zuletzt häufiger vorgekommen ist.

Das Wetter im Südwesten kann sich weiterhin nicht aus dem „Würgegriff der Unwettertiefs“ lösen. Warum sich die Schauer und Gewitter aus Baden-Württemberg erstmal nicht verziehen werden, erklärt Meteorologe Martin Puchegger von wetter.com.

Baden-Württemberg drohen Unwetter am laufenden Band

Die Prognosen für das Wetter in Baden-Württemberg deuten darauf hin, dass wir von einer Unwetterlage in die nächste steuern. Deutschland steckt zwischen einem Tiefdruckgebiet über Nordwesteuropa und einem Hochdruckeinfluss über Südosteuropa fest. Das bedeutet, dass zwar immer wieder aus Nordafrika subtropisch heiße Luft ins Land zieht, dahinter strömt jedoch kühle Luft vom Nordatlantik zu uns. „Und diese ganze Abfolge bringt eben zahlreiche Schauer und teils heftige Gewitter“, berichtet der Wetter-Experte.

Blitze über einer Straße, daneben Meteorologe Martin Puchegger vor einer Wetterkarte
Die Prognosen für das Wetter in Baden-Württemberg deuten darauf hin, dass wir von einer Unwetterlage in die nächste steuern, berichtet Meteorologe Martin Puchegger. © Fotomontage BW24/IMAGO/Christian Heilwagen/Screenshot YouTube/wetter.com

Es drohen in Baden-Württemberg bis Monatsende also Unwetter am laufenden Band. In der dritten Juliwoche (22. bis 28. Juli) könnte sich zudem dann auch wieder eine eher kühlere West-/Nordwestströmung einstellen, die die Temperaturen sinken lässt. Mit ruhigem Badewetter kann man also erstmal nicht rechnen.

So sieht der Wettertrend für Anfang August aus

Die Berechnungen zur Temperaturabweichung des europäischen Wettermodells ECMWF zeigen gleichzeitig keine extremen Kontraste, da es eben mal heißer und dann wieder kühler ist. Somit gleiche sich das Temperaturmittel aus, erklärt der Meteorologe. Auch für die ersten beiden Wochen des August werde derzeit keine Wetteränderung erwartet. Mit den wechselhaften Bedingungen müssen wir uns nach aktuellem Stand also noch eine ganze Weile auseinandersetzen.

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