1. bw24
  2. Welt

Zuckersüßes Video: Großfamilie mit 6 Söhnen freut sich über ein werdendes Schwesterchen

Erstellt:

Von: Sina Alonso Garcia

Kommentare

modernfarmhousefamily auf Instagram
Können ihr Glück kaum fassen: Die Molitors im pinkfarbenen Freudenrausch. © Instagram/modernfarmhousefamily (Fotomontage BW24)

Sarah und Tim Molitor aus den USA sind bereits Eltern von sechs Jungen. Bei ihrer jetzigen Schwangerschaft erwartete die Mutter erneut einen männlichen Nachkommen – und wird beim Gender Reveal ihres Babys überrascht.

USA - Das Leben in einer Großfamilie kann schön, aber mitunter sehr turbulent sein. Insbesondere, wenn der Nachwuchs aus sechs kleinen, energiegeladenen Jungen besteht. Sarah Molitor kann davon ein Lied singen. Gemeinsam mit ihrem Mann Tim hat sie die Lifestyle-Marke „Modern Farmhouse Family“ gegründet – und vermarktet ihr Großfamilienleben auf Instagram. Wer durch ihren Feed scrollt, erhält dort Einblicke in das Fotoalbum der achtköpfigen Familie, die stets voller Tatendrang scheint und Reisen, gemeinsame Aktivitäten und glückliche Momente teilt.

Ob in enger Umarmung mit ihren Eltern, im Partnerlook oder im Pyjama: Die sechs blonden Jungs sind immer mit von der Partie und füllen den Instagram-Kanal mit Leben. Nun bahnt sich ein weiteres Familienmitglied an. In einem neuen Video enthüllt die schwangere Sarah Molitor das Geschlecht des Babys – und daraufhin ist die Familie völlig aus dem Häuschen.

Gender Reveal Party bei den Molitors: Statt blauem Konfetti regnet es erstmals rosafarbenes

Bis zum Zeitpunkt der „Gender Reveal Party“ (auf Deutsch etwa: Geschlechtsenthüllungsfeier) nahmen die Molitors an, dass sie erneut einen Jungen bekommen würden. „Tim und ich hatten erwartet, dass Baby Nummer Sieben ein Junge sein würde und wir waren begeistert von diesem Gedanken“, schreibt Sarah Molitor auf Instagram. „Kurz, bevor das Konfetti fiel, waren unsere Herzen einfach bereit und erwarteten einen weiteren Jungen.“ Wie im entsprechenden Video zu sehen ist, sorgte die Farbe der Papierschnipsel, die aus der Konfettibombe platzten, dann doch für eine Überraschung. Statt blauer regnete es im Wohnzimmer der Molitors rosafarbene Schnipsel.

Überwältigt von ihren Emotionen beginnt Sarah Molitor im Video zu weinen, sinkt auf die Knie, umarmt ihre Söhne und ihren Mann, während die Kinder aufgeregt um sie herumtoben. „Da war die Erkenntnis, dass ich keine reine Jungen-Mama mehr bin und dass ich nie mehr so sein werde“, sagt Molitor über ihre Reaktion. „Dann dachte ich: ‚Oh mein Gott, ich bekomme ein Mädchen.‘ Tim und ich fühlen uns geehrt, dass wir sechs Jungs zu großartigen Männern erzogen haben und nun ein Mädchen neben ihnen großziehen dürfen.“

Sarah Molitor: Bei Baby Nummer Sieben verzichtete sie auf die übliche Routine

Wie Sarah Molitor gegenüber Good Morning America erklärt, habe sie „nicht mal eine 1-prozentige Chance“ gesehen, ein Mädchen zu bekommen. Da diese Schwangerschaft ihre letzte sein würde, überredete sie ihren Mann, auf die übliche Routine zu verzichten, das Geschlecht des Babys selbst beim Arzt zu erfahren und es dann gemeinsam ihren Söhnen mitzuteilen – wie sie es bei jeder früheren Schwangerschaft getan hatten.

Auf Instagram sorgte die Nachricht der Molitors für zahlreiche begeisterte Reaktionen. Mehr als 2,4 Millionen Nutzer gaben dem Clip einen Like (Stand: 5. Januar, 16.28 Uhr) und in der Kommentarspalte sammeln sich die Glückwünsche. „Ich habe mir den Film circa sechs Mal angesehen und habe jedes Mal geweint“, schreibt eine Userin. „Herzlichen Glückwunsch!“ Auch andere Nutzer schreiben, dass sie beim Anblick der glücklichen Familie in Tränen ausgebrochen sind und freuen sich mit den Molitors.

Gender Reveal Partys: Zwischen buntem Freudentaumel und Kritik

Gender Reveal Partys wie die bei den Molitors sind insbesondere in Amerika seit den vergangenen Jahren stark im Kommen. Immer wieder stoßen die fröhlichen Geschlechterverkündigungen allerdings auf Kritik. So erntete kürzlich etwa ein Paar, das einen Wasserfall für eine Gender Reveal Party einfärbte, einen Shitstorm. Kritisch beäugt wird auch die Tatsache, dass Eltern bereits vor der Geburt eines Kindes stereotype Erwartungen zum Ausdruck bringen.

Aller Kritik an der Praktik zum Trotz dürfte das Video für die Familie Molitor jedenfalls aus wirtschaftlicher Sicht ein Treffer gewesen sein. Die enorme Reichweite, die sie als Familienblogger mit dem Clip erzielt haben, dürfte ihnen so einige Dollar einbringen. Schon vor ihrer Geburt hat die angehende Tochter durch ihre pure Existenz somit einen Beitrag für die Familienkasse geleistet. Bald heißt es dann wohl auch für sie: Herzlich willkommen in der schönen, neuen Insta-Welt.

Auch interessant

Kommentare