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Fast ganz Deutschland kommt am Wochenende ins Schwitzen - Temperaturen bis knapp 40 Grad möglich

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Von: Patrick Mayer

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Der Sommer schlägt in Deutschland voll zu. Sonne, Hitze und Wärme gibt es auch an diesem Juni-Wochenende satt. Es winkt ein Temperatur-Rekord.

Update vom 17. Juni, 11.27 Uhr: Eine Hitzewelle erreicht am Wochenende (18./19. Juni) Deutschland. „ Das wird so richtig heiß“, prognostizierte Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber Wetter.net. Dabei könnte es sogar zu Rekordtemperaturen für den Monat Juni kommen. Noch nie hatte es in Deutschland Werte von 40 Grad oder mehr im sechsten Monat des Kalenderjahres gegeben. „Lokal sind auch Werte knapp um 40 Grad möglich“, meinte Jung.

Schon jetzt hat der Juni 2022 das 30-jährige Klimamittel um rund 2 Grad übertroffen, so der Wetterexperte. Und das bereits zur Monatsmitte. Wer sich am Wochenende in die Hitze begibt, sollte aber vorsichtig sein. „Unbedingt sollte man sich gut eincremen, wenn man draußen unterwegs ist, die Sonnenbrandgefahr ist sehr hoch. Eine Kopfbedeckung gegen Hitzschlag ist ebenfalls sinnvoll“, warnte Meteorologe Jung.

Wetter in Deutschland am Wochenende: Hitze im Westen, Osten und Süden

Erstmeldung vom 16. Juni: München/Bodensee/Hamburg - In Norditalien ist es zwischen Venetien, Gardasee und der Lombardei so heiß und trocken, dass mancherorts das Trinkwasser rationiert werden muss. Aber auch in Deutschland schlägt der Sommer bereits Mitte Juni voll durch. Zumindest vielerorts. Konkret: Am Wochenende (18./19. Juni) soll es in weiten Teilen der Bundesrepublik richtig heiß werden – jedoch mit einer markanten Ausnahme.

„Die Hitzeglocke zieht am Wochenende mehrheitlich über Westen, Osten und Süden hinweg und erreicht den Norden nur ganz knapp, da sich dort aus Nordwesten eher kühle Luftmassen halten können. Daher ist es an diesem Wochenende extrem unterschiedlich“, zitiert die Bild den Diplom-Meteorologen Dominik Jung vom Wetterdienst wetter.net: „Die See bringt dort Wind Richtung Küste, da ist es nun mal kälter als im Rest des Landes. Das Meerwasser ist deutlich kühler als das aufgeheizte Festland.“

Eine verrostete Kette liegt am ausgetrockneten Elbufer vor der Altstadt von Dresden mit dem Ständehaus, dem Georgentor, dem Hausmannsturm und der Hofkirche.
Auf Deutschland kommt die erste Hitzewelle zu. In Dresden trocknete die Elbe bereits zum Teil aus. © Robert Michael/dpa

Heißt: Im Norden, insbesondere im Nordwesten zwischen Nordsee, Hamburg und Bremen wird es zwar angenehm mild, aber bei Weitem nicht hochsommerlich heiß, während der Rest Deutschlands so richtig ins Schwitzen kommt. So soll es am Samstag laut wetter.com in der Metropole Hamburg mit ihren rund 1,9 Millionen Einwohnern zwar noch bis zu 24 Grad warm werden. Aber am Sonntag sollen die Höchstwerte in der Hansestadt und Umgebung gerade mal die 19 Grad nicht mehr nicht überschreiten.

Ganz anders ist das Wetter-Bild im Rest der Republik: Zum Beispiel in Köln werden am Samstag bei strahlendem Sonnenschein bis zu 36 Grad gemessen, so die Prognose. Auch in Teilen von Nordrhein-Westfalen soll am Sonntag das Wetter jedoch kippen. Laut wetter.com könnte es in der Großstadt am Rhein dann nur noch 18 Grad haben, was einen deutlichen Temperatursturz bedeuten würde. Einen solchen müssen der Süden und der Osten Deutschlands am Wochenende indes nicht befürchten.

Wetter in Deutschland am Wochenende: Am Bodensee, in Stuttgart und in Sachsen wird es richtig heiß

So soll es in Friedrichshafen am Bodensee im Dreiländereck mit der Schweiz und Österreich am Samstag bis zu 32 Grad warm werden. Ideales Ausflugs-Wetter also für das „Schwabenmeer“. Am Sonntag klettern die Temperaturen am Bodensee bei viel Sonnenschein auf bis zu 33 Grad. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart werden am Samstag und Sonntag teils 35 Grad gemessen, auch im „Schwabenkessel“ ist das Regenrisiko sehr gering.

Richtig heiß wird es auch im Osten. Dresden meldet für das Wochenende an der Elbe Höchstwerte von bis zu 34 Grad. Und zumindest am Samstag soll es in Sachsen sehr wahrscheinlich ohne Niederschlag trocken bleiben. Vereinzelt muss wegen der Hitze aber wohl mit Gewittern gerechnet werden – und zwar von West, über Süd bis nach Ost. (pm)

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