Krawalle in Stuttgart

Nach Krawall-Nacht in Stuttgart: Diese ungewöhnliche Maßnahme ist jetzt im Gespräch

Polizeieinheiten sammeln sich, um gegen Randalierer vorzugehen. In der Nacht zum 21. Juni 2020 war es in Stuttgart zu Randalen und Plünderungen gekommen.
+
In der Nacht zum 21. Juni kam es in Stuttgart zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.
  • vonIsabel Ruf
    schließen

Erneut ist es zu Krawallen in Stuttgart gekommen. Die Verantwortlichen sind zum Handeln gezwungen – und plötzlich wird eine ungewöhnliche Maßnahme diskutiert.

Es war eine Nacht der Krawalle – und eine Nacht, die noch lange in Stuttgart und ganz Deutschland diskutiert werden wird: In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni war es in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zu Auseinandersetzungen gekommen. Randalierer hatten dabei Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Nach Angaben der Polizei waren 400 bis 500 Menschen an den Randalen beteiligt oder hatten zugeschaut. Die traurige Bilanz: 32 Polizisten wurden verletzt.

Gut drei Wochen später seien 39 Verdächtige ermittelt. 14 säßen in Untersuchungshaft, sechs weitere Haftbefehle seien außer Vollzug gesetzt worden, hie�� es von der Polizei. Die Krawall-Nacht zwingt die Verantwortlichen zum Handeln. Jetzt geht es zum einen darum, die Hintergründe der Gewalttaten aufzuklären. Auf der anderen Seite rückt auch die Prävention in den Fokus. Wie echo24.de* berichtet, soll dabei eine ungewöhnliche Maßnahme genutzt werden. *echo24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare