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Zwei Menschen sterben bei Flugzeugabsturz in Thüringen: Ermittlungen laufen noch

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Von: Magdalena Fürthauer

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Flugzeugabsturz in Gera/Thüringen
Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sind an der Unglücksstelle in Gera, an der zwei Flugzeuge kollidiert und abgestürzt sind. © Björn Walther/bw.pictures/dpa

Zwei Flugzeuge sind am Samstagabend in Gera offenbar kollidiert - mit tödlichen Folgen. Laut Polizei läuft der Einsatz noch.

Gera - Laut örtlicher Polizei ist es am Samstagabend zu einem verheerenden Flugzeugabsturz im thüringischen Gera gekommen. Zwei Menschen sind demnach tödlich verunglückt, wie auch die Feuerwehr bestätigt.

Thüringen: Flugzeugabsturz in Gera - Zwei Menschen sterben

Gegen 18:15 Uhr sei ein „Großaufgebot“ von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an der Unfallstelle im Bereich Gera-Thränitz im Einsatz gewesen, wie es in einer Pressemitteilung der Behörden in Thüringen heißt. Zwei Flugzeuge seien dort zusammengestoßen und über eine freie Fläche abgestürzt. Die beiden Piloten seien verstorben, weitere Tote oder Verletzte gebe es allerdings nicht.

Bei den beiden Verunglückten handle es sich einem Sprecher der Feuerwehr zufolge um zwei Kunstflieger, die mit ihren Maschinen in der Nähe des Flugplatzes Leumnitz am Samstagabend in der Luft zusammengeprallt sind. Im Juni letzten Jahres verstarb bereits ein Profi-Fußballtrainer bei einem Flugzeugabsturz in Thüringen. Vor einem Monat verunglückte nahe Gera ein 64-Jähriger mit seinem Flugzeug ebenfalls tödlich.

Video: Flugzeugabsturz in Thüringen - 64-Jähriger stirbt in den Flammen

Flugzeugabsturz in Thüringen: Polizei ermittelt noch in Gera

Nähere Details zum Flugzeugabsturz in Thüringen gibt es allerdings noch nicht. „Die genauen Umstände des Unfallherganges sind Gegenstand der sofort eingeleiteten, kriminalpolizeilichen Ermittlungen“, verlautbart die Polizei in ihrer Mitteilung. „Aufgrund des noch laufenden Einsatzes“ könnten zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden.

Am Flugplatz Gera-Leumnitz dürfen laut Internetseite Flugzeuge mit einem maximalen Startgewicht von 5,7 Tonnen starten und landen. Es ist ein Flugplatz sowohl für den gewerblichen Flugverkehr als auch für den Flugsport. Zu einem tödlichen Unfall kam es am Samstag auch in Braunau am Inn (Österreich): Ein Motorradfahrer prallte gegen einen Traktoranhänger. (mef/dpa)

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