Er konnte sich nur noch mühsam bewegen

Niedersachsen: Gericht spricht blindem Mann Rollstuhl zu

Ein Mann im Rollstuhl rollte über einen Weg.
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Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat einem schwerbehinderten Mann einen Rollstuhl zugesprochen, nachdem seine Krankenkasse das abgelehnt hatte (Symbolfoto).

Ein an Multipler Sklerose (MS) erkrankter blinder Mann hat nach einer Gerichtsentscheidung Anspruch auf einen Elektrorollstuhl. Seine Krankenkasse hatte sich geweigert.

Celle – Ein schwer kranker Mann hat von einem Gericht das Recht auf einen Elektrorollstuhl zugesprochen bekommen. Das teilte das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen am Montag in Celle mit. Geklagt hatte ein 57 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Harburg.

Wegen einer MS konnte er immer schlechter gehen und hatte deshalb einen Greifreifen-Rollstuhl bekommen. Im Jahr 2018 verschlimmerte sich die Krankheit und ein Arm wurde kraftlos. Den Rollstuhl habe er seitdem nur noch mühsam bewegen können.

Seine Krankenkasse hatte den Antrag auf einen Elektrorollstuhl abgelehnt. Warum die Kasse die Bitte des schwerbehinderten Mannes ausschlug – und warum die Richter die Entscheidung als „inakzeptabel“ abschmetterten – das lesen Sie auf kreiszeitung.de.

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