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Mutter wird in den sozialen Medien kritisiert, weil sie ihrer Tochter einen Jungennamen gegeben hat

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Von: Sina Alonso Garcia

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Camillie Munday mit Lennon
Nach der Geburt ihres Babys präsentiert Camille Munday das Kind auf TikTok. © camille_munday/TikTok

Die TikTokerin Camille Munday ist vor allem bekannt für ihre Tanz- und Comedy-Videos. Nach der Geburt ihrer Tochter teilte sie auch Videos mit ihrem Baby – dessen Name sorgt derweil für Verwirrung.

USA - Bis zur Geburt ihrer Tochter war die Influencerin Camille Munday auf TikTok vor allem wegen ihrer spontanen Tanzeinlagen bekannt. Mehr als 1,5 Millionen Menschen folgen der in den USA beheimateten Blondine auf Instagram. Als sie schwanger wurde, sah man sie in ihren Clips plötzlich mit dickem Bauch, noch immer tanzend. Nun, da ihr Baby da ist, könnte man sagen, der Social-Media-Star hat sich zu einer Art „Mum-Influencerin“ entwickelt – jedenfalls tauchen ihre Tochter sowie ihre beiden Stiefkinder häufig in den Videos auf. Auch den Namen ihrer Tochter verkündete sie bereits kurz nach der Geburt auf TikTok. Statt Glückwünschen hagelte es dafür allerdings auch Kritik auf der sozialen Plattform.

Wie in dem Video zum „Name Reveal“ verkündet wird, trägt das Baby der Influencerin den Namen Lennon Camille Munday. In den Kommentaren sind Nutzer irritiert über den Erstnamen: „Ich bin verwirrt. Lennon - ist das ein Mädchenname? Ich habe immer gedacht, dass das ein Jungenname ist“, fragt eine Userin. „Du gibst ihr einen Jungennamen? Die Welt ist verrückt geworden, ich glaube nicht, dass sie dir dafür danken wird“, wettert ein anderer User. „Das arme Kind“, stimmt ein weiterer Nutzer zu.

Camille Munday zeigt erstmals die kleine „Lennon“: Diskussion über Geschlecht des Namens

Während ein paar wenige Nutzer sich über Camilles Namensauswahl echauffieren, wird sie von vielen anderen dafür gefeiert. „Warum macht ihr euch so viele Gedanken über ihren Namen?“, fragt eine Nutzerin. „Es ist ein süßer Name. Wenn Jungen den Namen Jessie haben können, dann können Mädchen den Namen Lennon haben.“ Tatsächlich gilt Lennon in den USA als geschlechtsneutraler Unisex-Name. „All die Kommentare, die sagen, dass es ein Jungenname ist: Nein! Es ist traditionell ein Nachname, aber wird jetzt als Vorname für beide Geschlechter verwendet!“ Einige Nutzer bezeichnen Lennon als „wundervollen“ und „einzigartigen“ Namen. Einer schreibt sogar: „Lennon ist der süßeste Babyname für Mädchen überhaupt.“

„Name Reveal“ und „Gender Reveal“: Kinder bekommen wird zum Social-Media-Event

Nicht nur die Verkündung des Namens ist für werdende Mütter ein besonders Ereignis. Auch das Geschlecht des Kindes ist für viele ein großes Thema. Im Rahmen sogenannter „Gender Reveal“-Partys teilen viele Influencer in den sozialen Medien die Bekanntgabe des Geschlechts des Kindes per Video mit ihren Followern. Einige nutzen dafür zum Beispiel Luftballons, aus denen beim Einschneiden wahlweise blaues oder rosafarbenes Konfetti fliegt. Eine Familien-Bloggerin begeisterte zuletzt mit einem Gender-Reveal-Video, bei der sich sie, ihr Mann und ihre sechs Söhne über ein werdendes Schwesterchen freuen. Nicht bei allen kommen solche Gender Reveals allerdings gut an. So erntete kürzlich etwa ein Paar, das einen Wasserfall für eine Gender-Reveal-Party färbte, einen Shitstorm.

Zwar waren die Kommentare bei Camille Mundays „Name Reveal“ ihres Babys überwiegend positiv, allerdings wird die Art, wie sie mit dem Neugeborenen herumtanzt, nicht gutgeheißen. „Girl, ich liebe dich, aber bitte tanze nicht so mit deinem Baby“, schreibt eine besorgte Nutzerin. Auch andere User stimmen der Beobachtung zu: „Aaah, das hat mir gerade so viel Angst eingejagt“, kommentiert jemand. Es gibt jedoch auch Nutzer, die die kleine Tanzeinlage nicht bedenklich finden: „Es ist nichts falsch daran“, heißt es etwa. Oder „Girl, sie bewegt sich kaum.“

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