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„An das asoziale ...“: Wut-Zettel aus München spricht Bände - Radler wüst angegangen

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Ein Zettel in einem Münchner Innenhof.
Ein Zettel-Hinweis in einem Münchner Innenhof. © Screenshot: Instagram „notesofgermany“

Da scheint jemand vollends die Geduld verloren zu haben. In München wurde ein mutmaßlich rücksichtsloser Fahrradfahrer auf sein Verhalten aufmerksam gemacht - in aller Deutlichkeit.

München - Wer kennt es nicht: Nachbarschaftsstreit. Sei es ein kleiner Disput mit dem Nachbar von nebenan, eine vollgestopfte Mülltonne oder zu laute Musik spät in der Nacht. Was meist mit einem Tratsch im Treppenhaus wieder beiseite gelegt werden kann, kann jedoch auch mal vollends eskalieren. Das zeigt zumindest ein Zettel, der in einem Münchner Hof platziert wurde - in aller Deutlichkeit.

München: Zettel in Innenhof geht viral - „An das assoziale Arsch*** ...“

Doch um was geht es genau? Das Bild, das auf der beliebten Instagram-Seite „notes of germany“ geteilt wurde (und knapp 600 „Likes“ generierte), zeigt einen Hinweis-Zettel in einem Münchner Innenhof. Wie tz.de berichtet, ist dort zu lesen: „An das asoziale Arsch***, das hier beim Fahrrad einparken oder ausparken andere Fahrräder umwirft und / oder beschädigt: Solltest du dabei zukünftig gesichtet werden, kannst du nicht nur dein schei** eigenes Fahrrad in Einzelteilen zusammensuchen, sondern auch dein schei** Gesicht!“. Wumms. Deutlicher kann eine Ansage in einem Nachbarschaftsstreit wohl kaum ausfallen. Freilich ist auch der Ton der „Nachricht“ mit Vorsicht zu „genießen“.

München: Wut-Zettel spricht Bände - Anwohner droht mit Gewalt

Was genau hinter dem Wutausbruch steckt, ist als Unbeteiligter nicht zu erkennen. Vermutlich ist dem unbekannten Urheber jedoch der Geduldsfaden gerissen, anders ist die energische „Nachricht“ nicht zu erklären. Dennoch sollte man ebenfalls darauf hinweisen, dass die Androhung von Gewalt freilich nie eine Lösung ist. Bleibt nur zu hoffen, dass Fahrradbesitzer und Zettel-Schreiber auf friedliche Art und Weise eine Lösung finden, mit der alle Beteiligten leben können.

Ein „Bitte nicht öffnen“-Schild in einer Münchner Wohnung weckte nicht nur die Neugier eines Jodel-Nutzers - sondern auch die der anderen. Am Stachus gibt es ein mysteriöses Riesen-Tor, das sich nur ganz selten öffnet. Und ein anderer Jodel-Nutzer hat vor Monaten ein verstecktes Zimmer in einem Baumarkt entdeckt. 

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