Start vom Kennedy Space Center in Florida

„Habe Gänsehaut“: Deutscher Astronaut fliegt in zwei Monaten zur ISS

Astronaut Matthias Maurer steht in einem Trainingsmodul im Europäischen Astronautenzentrum.
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Der Astronaut Matthias Maurer steht in einem Trainingsmodul im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) auf dem Gelände der ESA. Am 31. Oktober fliegt er ins All.

Am 31. Oktober soll Astronaut Matthias Maurer zur ISS fliegen. Dann wird der Saarländer der zwölfte Deutsche im All sein.

Houston/Oberthal (dpa) - In zwei Monaten soll Astronaut Matthias Maurer (51) als nächster Deutscher zur ISS abheben. «Ich kann es kaum abwarten, mich nach Ankunft auf der Internationalen Raumstation in die Cupola, unser Aussichtsmodul auf der ISS, zu begeben», sagte er der Deutschen Presse-Agentur zum geplanten Start am 31. Oktober. «Ich hoffe, dass ich sehr bald nach meiner Ankunft den Ausblick auf unsere wunderschöne Erde genießen kann. (...) Diesen Moment stelle ich mir unglaublich vor. Jedes Mal, wenn ich nur daran denke, habe ich schon Gänsehaut.»

Wenn alles nach Plan läuft, wird der Saarländer nach seinem Start vom Kennedy Space Center in Florida der zwölfte Deutsche im All sein - und der vierte Deutsche auf der ISS. «Ich freue mich natürlich sehr, dass es endlich losgehen wird. Ich arbeite schon einige Jahre darauf hin, endlich in den Weltraum zu fliegen und glaube, dass ich erst aufgeregt sein werde, wenn ich wirklich auf der Startrampe in der Kapsel sitze.»

Maurer wird voraussichtlich sechs Monate an Bord der ISS sein und dort in rund 400 Kilometer Höhe zahlreiche internationale Experimente stellvertretend für Forscher auf der Erde machen.

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