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7 rührende Taten, die einem den Glauben an die Menschheit zurückgeben

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Von: Zülal Acar

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Eine Bildkollage zeigt Männer, die ein Lamm aus dem Wasser befreien.
Die beiden norwegischen Freunde zeigten Mut und retteten das kleine Lamm aus dem Wasser. © Facebook

In den sozialen Netzwerken kursieren jede Menge Videos und Beiträge, die gute Taten im Alltag zeigen - auch bekannt als „Random Acts of Kindness“. Hier sind sieben davon.

Alles kommt laut Sprichtwort irgendwann zurück - Karma nennt man das. Wer Gutes tut, dem widerfährt auch Gutes. Und wer Schlechtes tut, der muss im Umkehrschluss mit schlechter Resonanz aus dem Universum rechnen. Ein so einfaches wie faires Prinzip. Um ihr schlechtes Karma müssen sich folgende Menschen aber wohl kaum sorgen. Denn ihre spontanen guten Taten lassen uns wieder ein Stück weit an die Menschheit glauben. Und zugegeben: Würden mehr Menschen die Leitlinie „Jeden Tag eine gute Tat“ leben, wäre dieser Planet vermutlich ein besserer Ort - zumindest ein bisschen. Im Internet tummelt sich jede Menge Content, der zutiefst menschliche Gesten darstellt. Diese Helden des Alltags handeln darin oft aufopfernd, großzügig und uneigennützig.

BW24 hat für euch sieben „Random Acts of Kindness“, also zu Deutsch „zufällige Gute Taten“, aus dem World Wide Web zusammengetragen, die euren Tag ein wenig besser machen.

1. Lamm fällt in eisiges Wasser und wird von zwei jungen Männern gerettet

Es gibt wohl so einige Augenblicke im Leben zweier Freunde, die außergewöhnlich sind und in Erinnerung bleiben werden. Dieser war mit Sicherheit einer davon: Die beiden Kumpels Erik und Torvald waren gerade im norwegischen Dorf Alnes bei Giske unterwegs. Und der Plan stand fest: ein szenisches Fotoshooting von der hiesigen Naturlandschaft. Doch der Plan der jungen Männer sollte buchstäblich ins Wasser fallen.

Erik, der sich zum Zeitpunkt des Geschehens in der Nähe des Ufers befand, entdeckte nämlich einen „kleinen weißen Punkt“ auf der Wasseroberfläche, wie mutually.com berichtet. Als er näher kam, sah er, dass es sich um ein in Not geratenes Lamm handelte. Es war ins eiskalte Wasser gefallen und drohte zu ertrinken. Erik wusste sofort, was zu tun war und holte Hilfe. Die Jungs riskierten im Kampf gegen die Wellen ihr Leben für das kleine Tier. Die Bilder der Rettungsaktion sprechen dabei Bände.

2. Alle für eine: Zuggäste drücken Wagon weg, um eingeklemmte Person zu befreien

Zwei weitere sehr ähnliche Beispiele zeigen, wie Menschen kollektiv ihre Kraft dafür einsetzen, um ein Individuum vor dem sicheren Tod zu bewahren. Im Norden Tokios fiel eine Frau am Minami Urawa Bahnhof zwischen die etwa 20 Zentimeter große Lücke zwischen Gleis und Bahnsteig. Wie The Guardian berichtet, kam es zu einer Durchsage, die die Fahrgäste über die missliche Lage der Frau informierte. Daraufhin versammelten sich spontan circa 40 Menschen, die sich mit voller Leibeskraft gegen den etwa 32 Tonnen schweren Zug drückten, um die eingeklemmte Frau zu befreien. Und siehe da: der Albtraum dieser etwa 30-jährigen Frau war vorbei und nach einer achtminütigen Verspätung fuhr der Zug weiter.

Ähnlich erging es einer Frau aus dem russischen Moskau. Die 70-jährige Dame klemmte ihren Fuß zwischen Zugwagon und Bahnsteig. Auch ihr eilten mehrere Passagiere zu Hilfe und drückten den Zug mit bloßen Händen weg. Nach erfolgreicher Rettung kam die Frau mit einer Beinverletzung ins Krankenhaus. Ein Video zeigt die eindrucksvolle Rettungsaktion.

3. Pizzeria-Chef mit rührender Idee: Klebezettel als Gutschein für Bedürftige

Im US-amerikanischen Philadelphia hatte ein junger Chef eine rührende Idee. Kunden, die bei seiner Pizzeria Rosa‘s Fresh Pizza etwas zu Essen kauften, konnten gleichzeitig ein Stück Pizza für eine weitere, unbekannte, Person kaufen, die sich keine warme Mahlzeit leisten kann. Wer bei diesem „Pay it forward“-System für jemand anderen bezahlte, klebte dann einen Coupon, in Form eines bunten Post-it-Klebezettels an die Wand des Restaurants. Bedürftige konnten sich dann jeweils an den Coupons bedienen und sie für ein warmes Essen bei Rosa‘s einlösen.

Inzwischen hat das Restaurant jedoch leider seine Pforten geschlossen.

4. Freundschaft trägt Früchte: Mann hilft Nachbar bei Bananenernte aus

Eine simple und nette Geste hat die Überwachungskamera eines TikTok-Users in den USA aufgezeichnet. Zu sehen ist sein älterer Nachbar, der ihm reife Bananen in den Bananenbaum im Vorgarten legt. Denn der Baum des Users scheint bislang einfach keine Früchte produzieren zu wollen.

Das ist wohl fast so schön, wie das Ernten selbstgezüchteter Bananen.

5. Geburtstagsüberraschung in Blindenschrift

Eine TikTok-Nutzerin aus London bekam an ihrem Geburtstag eine ganz besondere Überraschung. Die junge Frau mit Sehbehinderung ging in ein Restaurant, um den Tag gebührend zu feiern. Üblicherweise erhalten Restaurantgäste, an ihrem besonderen Tag oftmals Geschenke in Form eines Kuchens. Auch diese junge Frau, die sich als „vollständig blind“ bezeichnet. Doch mit einem Unterschied: Sie erhielt einen Teller, der mit Braille, der Blindenschrift, verziert war. Zu lesen war darauf die Botschaft „Happy Birthday“.

Auf TikTok teilte sie das Video von dieser netten Geste und ging damit prompt viral. „Ich werde diesen Moment nie vergessen“, schrieb sie unter das Video. Verständlich.

6. Komplimente to-go: YouTuber schmeichelt Passanten beim Vorbeifahren

Auf YouTube mehren sich Videos, in denen Content-Creators aus dem fahrenden Auto Passanten Komplimente zurufen und deren Reaktionen filmen. Und die führen fast immer zu einem breiten Lächeln bei dem Empfänger.

7. Sternekoch gibt Karriere auf, um für arme Menschen zu kochen

Er war einst ein aufgehender Stern am Himmel der Gourmetküche. Koch Narayanan Krishnan hatte von außen eine vielversprechende Karriere: Er gewann Preise, arbeitete in einem Fünf-Sterne-Hotel und hatte Aussicht auf einen angesehenen Job in der Schweiz. Doch das alles gab er auf. Er wollte den Armen helfen.

Ausschlaggebend für diesen Lebenswandel war ein Besuch bei seiner Familie in Indien. Dort sah Krishnan einen sehr alten Mann, der sich von seinen eigenen Exkrementen ernährte. „Es tat mir so weh, ich war wirklich schockiert“, so Krishnan. Er entschloss sich sofort dazu, dem Mann Essen zu geben und wusste: „Das ist, was ich für den Rest meines Lebens tun sollte“. Jetzt bereitet er Mahlzeiten für Bedürftige zu und hat schon mehrere Millionen Essensportionen verschenkt.

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