1. bw24
  2. Welt

Paar entdeckt bei Renovierung Münzen im Wert von 856.000 Euro unter seinem Küchenboden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sina Alonso Garcia

Kommentare

Goldmünzen
Bei der Renovierung ihrer Küche entdeckten Eheleute in England zahlreiche Goldmünzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. © Spink & Son

Als ein Ehepaar in England seine Küche renovierte, traute es seinen Augen nicht: Unter dem Küchenboden traten 264 seltene, sehr wertvolle Goldmünzen zutage.

England - „120 Jahre englische Geschichte, versteckt in einem Topf von der Größe einer Limodose“: So beschrieb ein Auktionator den Fund von Goldmünzen, die kürzlich für 845.000 Dollar (856.000 Euro) in England versteigert wurden. Entdeckt wurde das wertvolle Gut von einem Ehepaar, das gerade dabei war, seine Küche umzubauen. Wie Business Insider berichtet, fand das Paar eine Schatulle mit insgesamt 264 Münzen bei der Renovierung unter Beton und Dielen des Küchenbodens. Die Fundstücke stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Experten vermuten laut BBC News, dass die Münzsammlung einst den Fernley-Maisters gehörte - eine Kaufmannsfamilie aus Hull (East Yorkshire), die ihr Vermögen im Ostseehandel machte. Wie das Auktionshaus Spink & Son mitteilte, hätten die Münzen internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Privatsammler aus Amerika, Europa, Australien, China und Japan zur Auktion gelockt. „Ich habe noch nie eine solche Resonanz auf eine Auktion erlebt - und die Ergebnisse bestätigen das“, sagte Auktionator Gregory Edmund gegenüber Business Insider. „Meine vorläufige Schätzung wurde dreimal übertroffen. Die Auktion übertraf alle vorgefassten Erwartungen und stellte dabei Dutzende von Weltrekorden auf.“

Auktion in England: Teuerste Münze wurde für 70.700 Euro versteigert

Die Münzen, die bei der Auktion versteigert wurden, gingen für unterschiedliche Summen an ihre neuen Besitzer. Bei der teuersten Münze handelte es sich um ein Exemplar aus dem Jahr 1720, das für 69.700 Dollar (70.700 Euro) versteigert wurde. Die Münze wurde als „unglaublicher Münzfehler“ bezeichnet, weil sie während der Herrschaft von König Georg I. ohne Kopf, aber mit zwei Schwänzen geprägt wurde.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

„Die Geschichte war außergewöhnlich, und das ist es, was das verblüffende Ergebnis erzielte. Ich hoffe allerdings, dass die Leute nachdenken, bevor sie ihre Böden aufreißen“, sagte Auktionator Edmund. Dass der Boden, auf dem ihre Küche stand, sich als derartige Goldgrube herausstellen würde, hätten die Finder vermutlich nicht gedacht. Verblüffende Funde wie diesen gibt es jedoch immer wieder. Erst im vergangenen Jahr entdeckte ein Paar in den USA bei Renovierungsarbeiten ein römisches Bad unter seinem Arbeitszimmer.

Auch interessant

Kommentare