Camping-Tipps

5 Reiseziele mit dem Wohnmobil

Zwei Wohnmobile an einem steinigen Hang vor einer Küste.
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Beim Reisen mit dem Wohnmobil lassen sich Länder ganz anders entdecken.

Im Urlaub unabhängig sein? Mit dem eigenen Wohnmobil kein Problem. Und diese tollen Länder kann man damit wunderbar bereisen.

Du möchtest einen schönen Urlaub allein, als Paar oder mit der Familie verbringen, hast aber keine Lust auf Massentourismus, überfüllte Hotels und Sonnenbrand? Dann ist ein Urlaub im Wohnmobil im Spätsommer oder Herbst genau das richtige für Dich. Das eigene Ferienhäuschen kannst Du so quasi mit auf die Straße nehmen und die Welt erkunden, so wie Du das möchtest. Wo es Dir nicht gefällt, machst Du eben nicht Halt, und an den richtig schönen Ecken, suchst Du Dir einen passenden Campingplatz. Das Wetter erlaubt dir, auch trotz Sonnenschein etwas draußen zu unternehmen, weil es nicht mehr ganz so heiß ist und dein mobiles Heim heizt sich ebenfalls nicht so auf. In diesen Ländern kann man im Herbst wunderschöne Wohnmobilreisen machen, wie wir mit Hilfe von „hin-fahren.de“ für Euch herausgefunden haben.

Andalusien

Andalusien ist so abwechslungsreich wie kaum eine andere Gegend. In der autonomen spanischen Gemeinde gibt es Strände an gleich zwei verschiedenen Küsten. Wer mag, kann aber auch ins Gebirge fahren. Darüber hinaus gibt es viel Kultur und besonders die Hauptstadt Sevilla und deren wunderschöne Altstadt laden zu einer Besichtigung ein. Das Wohnmobil bleibt bei einer Stadtbesichtigung am besten auf dem Campingplatz von Sevilla. Auch in Tarifa, einem Surfer-Hotspot, Puerto de Santa María oder Cordoba gibt es schöne Stellplätze zum Übernachten. Wer ganz abenteuerlustig ist, der kann mit seinem Heim auf Rädern auch in die Gegend von Almería fahren. Dort schließt die Wüste Tabernas an, in der man sogar alte Westernstädte und Indianerdörfer besichtigen kann, die schon als Filmkulissen dienten. Die Temperaturen betragen im Herbst in Andalusien im Durchschnitt zwischen 23 und 30 Grad.

Korsika

Korsika ist wohl eine der beliebtesten Inseln im Mittelmeerraum, die vom Tourismus lebt. Im Sommer ist ein Wohnmobiltrip hierhin eher hoffnungslos, doch im Herbst lohnt sich ein Urlaub dort allemal. Am besten kann man mit dem Wohnmobil eine Rundreise um die ganze Insel machen und dabei eine ganze Menge entdecken, denn die Natur hat von Strand über Berge bis zu Klippen alles zu bieten. Etwa 1.000 Kilometer legt man dabei zurück und unterwegs gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die einen Halt verlockend machen. Das Asco-Tal ist ein wunderbarer Ort zum Wandern und teilweise sogar, um in glasklaren Bergseen zu schwimmen, und auch der Cascade de Piscia di Ghjaddu, ein atemberaubender Wasserfall, ist einen Abstecher wert. Die Camping-Plätze rund um die Insel sind im Herbst nicht mehr so überfüllt wie im Sommer und die Temperaturen sind ebenfalls abgekühlt – aber noch warm genug zum Schwimmen.

Portugal

Auch Portugal hat für Reisende mit dem Wohnmobil viel zu bieten. Wer das mobile Heim allerdings auch mal auf dem Camping-Platz stehen lassen und sich eine Sehenswürdigkeit anschauen will, der besucht das Land besser im Herbst. Das Meer ist vom heißen Sommer aufgeheizt noch warm genug zum Baden und an der ganzen portugiesischen Küste finden sich malerische kleine Orte und Städte, die dem Urlaub den passenden mediterranen Flair verleihen. Davon abgesehen gibt es in Portugal Unmengen an schönen Camping-Plätzen, auf denen man nicht selten auch viele Einheimische beim Campen trifft. Wer also Lust auf hautnahe Kultur und wunderschöne Landschaften hat, der reist nach Portugal. Man sollte allerdings ein wenig Zeit mitbringen. Zwei bis drei Wochen sind Minimum, um die Schönheit des großen Landes richtig erkunden zu können.

Sardinien

Sardinien ist als Insel mit dem Wohnmobil nur mit der Fähre zu erreichen, doch die Überfahrt lohnt sich, wenn man erst einmal in seiner eigenen Unterkunft durch die beeindruckende Landschaft der Mittelmeer-Insel fährt. Auf Sardinien gibt es nicht nur weiße feine Sandstrände und blaues Meer, sondern auch Berge zum Wandern und urige Altstädtchen, die an malerische Mittelalterstädte erinnern. Dort kann man wunderbar die lokale Küche austesten. Camping-Plätze gibt es auf Sardinien ebenfalls zur Genüge, allerdings sollte man sich Zeit nehmen, wenn man auf der Insel weite Strecken zurücklegen will. Zwar sind die Berge mit den malerischen Serpentinen hübsch anzusehen, für das Fahren mit dem Wohnmobil können sie aber doch zuweilen ungemütlich werden. Die Besichtigung von Bergdörfern wie Orgosolo oder der GIara di Gesturi, einer Hochfläche für Wildpferde, machen die unwegsamen Straßen aber wieder wett.

Südengland

Wer gern im Herbst reist, weil er Angst vor Sonnenbrand hat, der braucht sich in England nicht die größten Sorgen um das Wetter zu machen. Zwar ist es in Südengland meist wolkig oder diesig und man verbringt hier nicht unbedingt den typischen Badeurlaub – zu erleben gibt es trotzdem genug. Die Natur erstrahlt hier im Herbst in frischem Grün und an warmen Tagen kann man an der Küste hervorragend surfen, die schönen Strände des Landes besuchen oder Sehenswürdigkeiten wie Stonehenge besichtigen. Sollte einen das typisch britische Wetter treffen, setzt man sich in eines der kleinen Cafés in den engen Gassen von Küstenstädten wie Brighton, Dover oder Salisbury und genießt ein paar Scones mit Tee. Die Camping-Plätze in England sind übrigens auf das kühle Wetter ausgerichtet und am 5. November ist in England die Guy Fawkes Nacht, in der es vielerorts spektakuläres Feuerwerk zu bestaunen und viele gemütliche Lagerfeuer gibt.

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