Dein eigener Regenbogen

Ein einfaches aber kunterbuntes Experiment für Kinder

Kinderhand vor Tisch voller Wasserfarben
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Beim Malen und Basteln können sich Kinder wunderbar beschäftigen.

Es müssen nicht immer teure Spielzeuge sein: Mit nur wenigen Dingen aus dem Haushalt können Kids ihren eigenen Regenbogen wachsen lassen.

Auch den einfallsreichsten Eltern gehen manchmal die Ideen aus, um die Kleinen daheim anständig zu beschäftigen. Wenn zum Lockdown auch noch schlechtes Wetter kommt, können die Kinder schon mal schlechte Laune bekommen. Doch es braucht nicht immer einen besonderen Ausflug oder ein teures Spielzeug, um Begeisterung beim Nachwuchs aufkommen zu lassen: Auch mit einigen wenigen Dingen aus dem Haushalt können Kinder wunderbar beschäftigt werden. Wie wäre es zum Beispiel damit, einen eigenen Regenbogen wachsen zu lassen? Keine Ahnung, wie das geht? Mit abwaschbaren Filzstiften, einem Stück Küchenrolle, zwei Gläsern Wasser und der Anleitung von „thebestideasforkids.com“ ist das Experiment zuhause schnell selbst gemacht.

1. Das brauchst du für Chromatographie

Das Experiment zeigt euch den Effekt der Chromatographie. Wer schon mal ein mit Tinte beschriebenes Blatt nass gemacht hat weiß, wie die Farbe sich in Schlieren über das Papier zieht. Wichtig ist, dass abwaschbare Filzstifte benutzt werden, da nur diese löslich sind und mit dem Wasser reagieren. Besonders saugfähige Küchenrolle, die außerdem nicht zu lang ist, funktioniert für das Experiment am besten. Falte ein Stück Küchenpapier so, dass zwei Seiten übereinander liegen. Kürze das Papier wenn nötig auf eine Länge von circa 20 cm.

2. Es wird bunt

Jetzt kommen die Filzstifte ins Spiel! Suche alle Farben heraus, die Teil eines Regenbogens sind und ordne sie so an, dass sie in der richtigen Reihenfolge liegen. Gelb neben Orange, Orange neben Rot… Lege die Küchenrolle gerade vor dich auf den Tisch und male mit dem ersten Filzstift ein kleines Rechteck auf die linke Seite des Papiers. Nimm jetzt nacheinander die anderen Stifte und zeichne kleine Rechtecke daneben, bis du von links nach rechts einen dünnen, bunten Streifen fertig gestellt hast. Male die Rechtecke gut aus, damit genügend Farbe für den Regenbogen zur Verfügung steht!

3. Beidseitiger Regenbogen

Wenn du fertig bist, drehst du das Stück Küchenpapier um. Auf der anderen Seite malst du noch einmal einen Streifen bunter Rechtecke mit all den Stiften, die du ausgesucht hast. Vorsicht! Eine wichtige Sache ist dabei zu beachten: Beginne auf der linken Seite mit dem Filzer, den du am anderen Ende des Küchenpapiers zuletzt benutzt hast. Zum Schluss sollen sich die jeweiligen Farben deines Regenbogens gegenüber liegen.

4. Wasser Marsch!

Nachdem du dein Stück Küchenpapier fertig bemalt hast, nimmst du zwei gleich große Gläser und füllst sie etwa drei Viertel voll Wasser. Mach die Gläser nicht zu voll, ansonsten löst sich die Farbe auf und du musst dein Experiment von vorne beginnen. Stelle die Gläser in etwa so weit auseinander, wie die Küchenrolle lang ist.

5. Bau das Experiment auf

Jetzt nimmst du dein Stück Küchenpapier zur Hand. Lege die beiden bemalten Enden jeweils in eines der Gläser. Stelle dabei sicher, dass du die bunten Seiten nicht zu tief ins Wasser eintauchst, da das Papier sonst zu schnell durchnässt und die Farben sich in der Flüssigkeit auflösen.

6. Der Regenbogen wächst

Lasse das Stück Küchenrolle etwa zehn bis 15 Minuten mit beiden Enden im Wasser liegen. Wenn du alles richtig gemacht hast, wandert die Farbe der Filzstifte langsam das Papier entlang, bis sich die beiden Enden in der Mitte des Papiers treffen. So einfach kannst du deinen eigenen Regenbogen wachsen lassen!

Wer mit seinen Kids nicht nur ein lustiges Kunstprojekt ausprobieren, sondern dem Nachwuchs dabei auch noch etwas beibringen will, kann das Experiment mit nicht abwaschbaren Filzstiften wiederholen. Dabei wird sich kein Regenbogen entwickeln. Warum? Die Farbmoleküle abwaschbarer Stifte lösen sich im Wasser und werden von der Flüssigkeit sozusagen „mitgenommen“. Bei permanenten Filzstiften ist das jedoch nicht der Fall.

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