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„Megalodon?“: Riesiger Hai attackiert Familien-Boot – Video löst Spekulationen aus

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Von: Bjarne Kommnick

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Das Video eines Hai-Angriffs auf ein Boot einer Familie auf Angelausflug geht viral. Einige User spekulieren gar: Der Megalodon ist zurück.

Mandurah – Dieser Ausflug der Familie Tuckfield aus dem australischen Mandurah ist wohl anders verlaufen als geplant. Denn eigentlich wollten Mutter Kunya, Vater David und ihr 14-jähriger Sohn Shelby auf dem Meer vor der Küste Westaustralien nur gemeinsam Angeln gehen. Doch mit so einem großen Fisch haben sie wahrscheinlich nicht gerechnet. Denn mitten auf hoher See müssen sie erleben, wie ein großer Weißer Hai ihr Boot mehrfach attackiert, wie dailystar berichtet.

StadtMandurah
Einwohner7.837
Fläche106,6 km²
Gegründet1987

Es soll Megalodon gewesen sein: Riesiger, aggressiver Hai attackiert Boot

Familie Tuckfield hält die unglaublichen Szenen auf Kamera fest, das Video davon geht auf Social Media derzeit viral, wie kreiszeitung.de berichtet. Auf dem Video sind entsetzte Schreie der Familie zu hören. Kunya Truckfield ist darauf zu hören, wie sie lautstark „er versucht den Motor zu essen“, schreit. Und tatsächlich ist auf dem Video zu sehen, wie der große Weiße Hai nach dem Motor des Bootes schnappt.

Ein riesiger weißer Hai, der einem Megalodon gleicht, attackiert im Ozean ein Boot
Ein weißer Hai hat das Boot einer Familie angegriffen. Weil er „So riesig und aggressiv“ war, kommen Spekulationen auf, es könnte ein Megalodon gewesen sein. (Symbolbid) © Mile Ribeiro/Pexels

Video von Angriff eines riesigen weißen Hais auf Familie geht viral

Ständig durchbricht er das Wasser und positioniert sich an der Oberfläche neben dem Boot. Das Maul ist weit aufgestellt, mehrmals attackiert er den Motor des Bootes mit hoher Krafteinwirkung. Der Clip geht 1:21 Sekunden, mindestens so lange war die Familie dem Angriff ausgesetzt, jedoch setzt das Video auch erst ein, als der Weiße Hai das Boot bereits attackierte.

Familie beschreibt Hai-Attacke auf Boot: „Große, majestätische Kreatur“

„Ich hatte Gänsehaut! Ich habe noch nie zuvor einen so großen Hai gesehen“, erklärte Tuckfield anschließend gegenüber Reportern von News9. Auch ihr Mann David beschreibt die Hai-Attacke: „Er hat versucht, ein Stück aus dem Motor zu nehmen – wir waren wie hypnotisiert.“ Ähnlich ging es wohl auch einem Mann aus Massachusetts, der kurzzeitig von einem Blauwal verschluckt wurde – und das Ganze tatsächlich überlebte.

Verletzt wurde bei der seltenen Begegnung niemand. Für Familie Truckfield war es trotz Schock eine Begegnung der besonderen Art: „Wir Menschen schätzen diese Kreaturen zu wenig, bis wie sie aus der Nähe in ihrem Lebensraum gesehen haben“. Er beschreibt das Raubtier als „große, majestätische Kreatur“.

Netz rätselt über Hai-Attacke: Verdacht auf Megalodon – „so riesig und aggressiv“

Das Netz rätselt derweil über den großen Weißen Hai. Schnell entsteht der Verdacht: „So riesig und aggressiv – Megalodon?“, kommentiert ein Nutzer. Der Megalodon ist ein längst ausgestorbener Megahai aus der Urzeit. Immer wieder kochen Spekulationen hoch, die auf die aktuelle Existenz des mächtigen Tieres hindeuten sollen. Vor nicht langer Zeit sollte ein Video die Existenz des Megalodon beweisen, fast zur selben Zeit nährten eine riesige Bisswunde an einem weißen Hai den Mythos, der Megalodon sei nicht ausgestorben.

Auch ein anderer User ist sich sicher, „die Zähne sehen eher wie die vom Megalodon aus“. Handelt es bei dem Hai etwa gar nicht um einen Weißen Hai, sondern um den gigantischen Urzeit-Hai Megalodon? Wahrscheinlich ist das natürlich nicht. Für die Vermutung gibt es dann auch Kontra von vielen Usern: „Bevor jetzt hier alle wieder Megalodon schreien, es ist ein ganz normaler Hai“, schreibt ein Kommentator entnervt auf Facebook.

Immer wieder tauche mysteriöse Meereskreaturen auf – Weltmeere sind nur wenig erforscht

Das Netz rätselt parallel dazu auch über einen „Babydrachen“ im norwegischen Nordmeer, von dem Angler Fotos auf Social Media veröffentlicht hatten. Und wer weiß es schon – schließlich hat die Wissenschaft große Lücken und entdeckt immer wieder mysteriöse Meereskreaturen. Denn nur wenige Prozent der Weltmeere gelten als erforscht.

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