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Schnapsidee von Elon Musk fliegt seit vier Jahren durchs All - „Das nenne ich Reichweite“

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Von: Nadja Pohr

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Ein roter Tesla Roadster schwebt an der Erde vorbei.
Seit vier Jahren schwebt der Tesla Roadster im Weltraum © SpaceX/IMAGO

Vor vier Jahren schickte Elon Musk aus Spaß einen Tesla Roadster mit einer seiner Falcon-Heavy-Raketen ins Weltall. Viele finden die Aktion immer noch witzig.

Austin - Elon Musk ist mittlerweile nicht nur mit seinem Unternehmen Tesla erfolgreich, sondern erobert mit seiner Firma SpaceX seit einiger Zeit auch den Weltraum. Er hat bereits mehrere Raketen ins All geschossen und mehr als 1.700 Satelliten in die Erdumlaufbahn geschickt. Doch nicht nur das: Auch ein Tesla Roadster fliegt dort mittlerweile seit vier Jahren umher.

An Bord der ersten Falcon-Heavy-Rakete von Elon Musk war das erste Auto, das sein Unternehmen Tesla gebaut hatte und die Ära des Elektroautoanbieters einläutete: der Tesla Roadster. Es handelte sich dabei sogar nicht um irgendeinen Flitzer, sondern um das Modell aus Musks Privatbesitz.

Der Tesla Roadster diente lediglich als Spaß zur Beladung des Testflugs am 6. Februar 2018. Besetzt wurde er selbstverständlich auch mit einem „echten“ Spaceman, der mittlerweile seit vier Jahren zur Musik von „Space Oddity“ und „Life on Mars“ von David Bowie durchs All flitzt. Zudem befindet sich im Handschuhfach eine Ausgabe des Science-Fiction-Romans „Per Anhalter durch die Galaxis“.

Tesla Roadster von Elon Musk schwirrt im All umher - „Müssen Aliens jetzt einen Führerschein machen?“

Im Internet finden einige die Aktion von Elon Musk immer noch witzig. „Das nenne ich Reichweite. Ich bestell einen“, scherzt ein User in den Kommentaren. Eine Nutzerin auf Twitter fragt sich belustigt, ob „Aliens jetzt einen Führerschein machen müssen“. Ein anderer User ist mit seinen Ideen schon weiter voraus: „Stellt euch mal vor, wie die Forscher in der Zukunft gucken werden, wenn sie das Ding im All entdecken“, schreibt er.

Andere wiederum haben kein positives Feedback für den Tesla im Weltall übrig - ganz im Gegenteil. „Was soll das mit dem Schrott im Weltraum? Es schwebt schon genug Müll in der Erdumlaufbahn“, beschwert sich ein Nutzer. Auch „man merkt wieder mal, wenn Geld keine Rolle mehr spielt, drehen sie einfach durch“, ist zu lesen. Ähnliche Kritik gab es für den Tesla-Chef, als kürzlich ein Forscher entdeckte, dass eine unkontrollierte Rakete von Elon Musk in den Mond einschlagen wird.

Elon Musks Tesla Roadster kann man weiterhin im All verfolgen

Mittlerweile hat der Tesla Roadster die Sonne 2,6-mal umrundet und befindet sich fast 380 Millionen Kilometer entfernt von der Sonne. Das Cabrio hat bereits mehr als drei Milliarden Kilometer zurückgelegt. Auf einer eigens für den Roadster angelegten Website kann das Auto immer noch verfolgt werden.

Verfolgt wird in letzter Zeit gewissermaßen sogar Elon Musk selbst: Ein Schüler trackt seinen Privatjet und erpresst den Tesla-Boss. Das passt Musk überhaupt nicht, weswegen der Multi-Milliardär dem 19-Jährigen 5.000 Dollar anbot, um ihn davon abzuhalten.

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