Zeltausflug leicht gemacht

Tipps für den besten Camping-Urlaub

Zelt und Schlafsack auf einer Anhöhe bei Sonnenuntergang.
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Beim Camping-Urlaub kann man die Natur hautnah erleben.
  • VonCarolin Schulz-Osterloh
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Nicht immer braucht es ein Luxushotel, um im Urlaub auf seine Kosten zu kommen. Wer sich vorbereitet, kann beim Camping-Ausflug in der Natur bestens entspannen.

In Zeiten von Billigfliegern und Reise-Deals an jeder Ecke scheint ein rustikaler Camping-Trip für viele Menschen ein eher abwegiger Gedanke zu sein. Die benötigte Ausrüstung und die Abgeschiedenheit der Wälder schrecken häufig ab, doch wer sich intensiver mit der Materie beschäftigt wird feststellen, dass ein Zeltausflug mit Freunden oder der Familie eigentlich gar nicht so schwer in die Tat umzusetzen ist. Mit ein bisschen Planung und der entsprechenden Vorbereitung steht der Reise in die Natur eigentlich nichts mehr Wege. Um möglichst unabhängig zu sein und den Urlaub entspannt und gemütlich zu gestalten lohnt es sich jedoch, einige praktische Tipps zu beherzigen. Wir haben für euch deshalb ein paar Camping-Hacks zusammen gestellt, die ihr euch im „World Camping“-Blog noch einmal genauer ansehen könnt.

1. Macht euer Reiseziel bekannt

Eine Reise in die Natur ist sicherlich mit so einigen Gefahren verbunden. Je weiter man in die Abgeschiedenheit von Wäldern und Bergen eindringt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass das Handy funktioniert oder man gar auf andere Camper trifft. Bevor man also die Seele baumeln lassen kann, sollte man einem Daheimgebliebenen mitteilen, wohin die Reise gehen wird. Am besten informiert man Freunde oder Familienmitglieder, wann der Ausflug losgeht, in welchem Gebiet man sich aufhalten will und wann in etwa mit der Rückkehr der Zeltausflügler in die Zivilisation zu rechnen ist. So kann Hilfe gerufen werden, sollten die Urlauber zum vereinbarten Zeitpunkt nicht erreichbar sein.

2. Wo bin ich eigentlich?

Um sich während des Camping-Trips stets sicher zu fühlen ist es ein absolutes Muss sich vorher mit dem entsprechenden Gebiet vertraut zu machen. Kartenmaterial oder ein tragbares GPS-Gerät sollten deshalb unbedingt mit ins Gepäck. Bevor man ziellos in die Wildnis wandert, ist es nötig, sich Wanderwege gut einzuprägen, um im Notfall einen kühlen Kopf zu bewahren.

3. Wasser ist das höchste Gut

Damit beim Zeltausflug die vielseitige Schönheit der Natur auch wirklich genossen werden kann, sollte eine Sache bereits im Vorfeld minutiös geplant werden: die Wasserversorgung. Wer sich unsicher ist, ob es vor Ort eine Trinkwasserquelle gibt, muss unbedingt genügend Wasser im Gepäck haben. Bestenfalls geht man sogar davon aus, dass mehr Wasser benötigt wird als geplant. Ist man zu Fuß unterwegs und will nicht viel schleppen, sollte man zwingend eine Pumpe oder Tabletten zur Wasseraufbereitung im Rucksack mit sich tragen.

4. Das richtige Werkzeug schafft Abhilfe

Unerfahrene Camper scheitern oft schon bei der Beschaffung der richtigen Ausrüstung. In einem gut ausgestatteten Fachhandel finden sich jedoch schnell die nötigen Utensilien, damit der Zeltausflug zum vollen Erfolg wird. Ein Multifunktionswerkzeug sollte dabei ganz oben auf der Liste stehen: Axt, Hammer und Säge in einem erleichtern die Beschaffung von Feuerholz, die Beseitigung von Hindernissen im Camp oder das Aufbauen der Zelte ungemein.

3. Ein Eimer für die Notdurft

Auch der Umweltfaktor spielt eine große Rolle beim Zelturlaub. Damit nachfolgende Camper die Natur ebenso in ihrer vollen Pracht genießen können und um Tier- und Pflanzenwelt zu schonen ist es unabdinglich, seine Hinterlassenschaften entsprechend zu entsorgen. Ein einfacher Eimer kann dabei hervorragend zur Camp-Toilette umfunktioniert werden. Ausgestattet mit einem Müllbeutel und einer Rolle Toilettenpapier am Henkel ist der morgendliche Klogang nicht nur entspannt, sondern auch umweltfreundlich.

6. Fliegenfalle selbst gebaut

Am Lagerfeuer bei Stockbrot und Gitarrenmusik den Tag ausklingen zu lassen ist die Traumvorstellung jedes Campers. Wenn da nur nicht diese lästigen Insekten wären, die es aufs Essen und die nackte Haut der Urlauber abgesehen haben! Eine selbstgebaute Fliegenfalle schafft jedoch schnell Abhilfe: Einfach eine Plastikflasche in der Mitte durchschneiden, ein bisschen Wasser und Hefe in den unteren Teil füllen und den Flaschenhals umgedreht wieder aufsetzen. Damit sind die lästigen Tierchen Geschichte.

7. Ein einfaches Seil ist vielseitig einsetzbar

Oftmals sind die simpelsten Dinge auf Reisen das höchste Gut — so auch im Camping-Urlaub. Ein einfaches Seil kann beispielsweise verschiedenste Funktionen erfüllen: Sollten die Wanderer doch einmal vom Regen überrascht worden sein, hilft eine Wäscheleine beim Trocknen der Kleidung. Fest angebunden treibt das Bier beim Kühlen im Fluss nicht ab. Und wer seine Zeit in der Abgeschiedenheit der Natur dazu nutzt ein paar praktische Knoten zu lernen, kann sich mit einem Seil außerdem das Tragen von Gepäck oder Feuerholz erheblich erleichtern.

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