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„Endet wohl in einer Katastrophe“: Bahnhofsanzeige geht im Netz viral

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Von: Sina Alonso Garcia

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Zugdurchfahrt Bahnhof Stade
Kuriose Entdeckung: Am Stader Bahnhof wird eine „Zugdurchfahrt“ angekündigt, wo eigentlich keine möglich ist. © Facebook/Der Eisenbahner/Philipp Rothe

An einem Bahnhof in Stade (Niedersachsen) sorgte eine Anzeigetafel für Irritationen. Auch im Netz ging die Anzeige viral - und rief dort den Spott der Nutzer hervor.

Stade - „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ - der Titel von Christian Anders aus dem Jahr 1995 trifft derzeit offenbar auch auf einen Bahnhof in Stade (Niedersachsen) zu. Dort sichtete ein Passant eine äußerst skurrile Anzeigetafel.

Auf dem Foto von einem Gleis des Stader Bahnhofs, das das Portal Der Eisenbahner“ auf Facebook teilte, erkennt man auf der blauen Anzeigetafel am Gleis klar die Aufschrift: „Zugdurchfahrt“. Kurios: Es handelt sich eindeutig um einen Endbahnhof.

Netz-Foto weckt Assoziationen: „Zurück in die Zukunft Teil 3“

„Möglich ist es“, kommentierte Der Eisenbahner die Szenerie. „Endet aber höchstwahrscheinlich in einer Katastrophe.“ Unter Facebook-Nutzern sorgte das Foto für zahlreiche Lacher. Mehr als 12.200 Personen reagierten mit einem Lach-Emoji oder einem Daumen nach oben (Stand 9. August), mehr als 1.000 kommentierten den Post.

Unter den Kommentaren finden sich einige sehr kreative Assoziationen. Einen Nutzer erinnert die abgebildete Situation an „Gleis 9 3/4 nach Hogwarts“, andere vermuten hier „den fliegenden Zug aus ‚Zurück in die Zukunft Teil 3‘“. Auch die Deutsche Bahn wurde ordentlich aufs Korn genommen. „Die Bahn kann alles“, schreibt ein User. Ein anderer: „Nichts hält einen Zug der DB auf. Nichts, rein gar nichts - nicht mal ein Prellbock!“

Kuriose Entdeckungen im Nahverkehr: Foto von Taxameter geht auf Jodel viral

Ähnlich wie auf der Seite Der Eisenbahner werden auch auf anderen Plattformen häufig kuriose Beobachtungen im Nahverkehr geteilt. Auf Jodel sorgte kürzlich eine horrende „Taxamater“-Anzeige für Verwirrung. Der Fall in Stade zeigt jedenfalls: Auf Anzeigetafeln darf man sich nicht immer hundertprozentig verlassen.

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