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Australier findet am Strand mysteriöse „Alien-Kreatur“

Ein totes Fuchskusu liegt an einem Strand in Australien.
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Der Australier Alex Tan fand am Strand ein seltsam aussehendes totes Tier und zeigte es in einem Instagram-Video. Einem Experten zufolge handelt es sich um ein Fuchskusu, eine in Australien weit verbreitete Beuteltierart.
  • Nadja Pohr
    VonNadja Pohr
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Der Australier Alexander Tan hat bei einem Spaziergang am Strand eine tote Kreatur gefunden, die auf ihn wie etwas Außerirdisches wirkte.

Queensland - Ob es im fernen Weltraum außerirdisches Leben gibt, darüber ist sich die Wissenschaft uneinig. Immerhin gibt es im Sonnensystem durchaus vielversprechende Orte, an denen es noch anderes Leben geben könnte*. Viele Forscher glauben dennoch nicht daran. Allerdings tauchen immer wieder Kreaturen auf unserer Welt auf, deren Erscheinung oder Existenz auch für Wissenschaftler nur schwer zu erklären sind.

Auf den ersten Blick wirken sie oft wie Lebewesen aus einer anderen Galaxie, wie ein Alien-Fisch mit durchsichtigem Kopf (BW24* berichtete), der in den Tiefen des Meeres gesichtet wurde. In Australien am Sunshine Coast im Bundesstaat Queensland wurde erneut eine seltsame Entdeckung gemacht.

Australier filmt mysteriöse Kreatur am Strand

Der Australier Alex Tan ging in den Morgenstunden am Strand der Küste spazieren, als er eine Kreatur sah, die vom Meer angespült wurde. Auf Instagram teilte er seinen mysteriösen Fund. Ich bin über etwas Seltsames gestolpert“, beginnt er sein Video. „Das ist wie eines dieser Dinge, die man sieht, wenn Leute behaupten, sie hätten Außerirdische gefunden.“

Im nächsten Moment ist ein aufgequollenes totes Tier, das breitbeinig am Strand liegt, zu sehen. „So etwas hab ich noch nie gesehen“, sagt Tan über seinen Fund. In den Kommentaren unter seinem Video vermuten Instagram-User, dass es sich um ein totes Känguru handelt. „Eine Meeresschildkröte ohne Panzer“, glaubt ein anderer Nutzer. „Egal was es ist, es ist auf jeden Fall traurig“, schreibt eine Userin.

Experte klärt auf: Kreatur am Strand wahrscheinlich ein Beuteltier

Gegenüber der australischen Tageszeitung „Courier Mail“ bringt der Professor Stephan Johnston von der Universität in Queensland etwas Licht ins Dunkle. Bei dem toten Tier am Strand soll es sich um ein Fuchskusu handeln, ein Beuteltier, das in Australien weit verbreitet ist und dort als Possum bezeichnet wird. „Das Tier wurde wahrscheinlich während der Überschwemmungen ins Meer geschwemmt“, erklärt der Experte. Auch Alexander Tan glaubt, dass sein Fund ein Possum ist.

In Australien gibt es viele verschiedene Beuteltierarten. Die University of Melbourne plant darüber hinaus, bereits ausgestorbene Arten wiederzubeleben. Darunter auch der Tasmanische Tiger, ein gefährliches Raubtier, dass es bereit seit 90 Jahren nicht mehr gibt*. Mithilfe eines modernen und neuen Klon-Labors wollen die Forscher das Projekt umsetzen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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