Haushalt

21 Putz-Hacks, die Ihr gern früher gekannt hättet

Arm in Putzhandschuh hält Sprühflasche
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Mit gewissen Tricks geht der Wohnungsputz leichter von der Hand.

Keine Lust mehr auf uneffektives Schrubben? Mit diesen Putz-Hacks wird der Wohnungsputz einfach wie nie.

Wer kennt das nicht noch aus der Kindheit? Da hat man einen hartnäckigen Fleck, der einfach nicht rausgehen will und dann kommt Mama mit der perfekten Putzlösung um die Ecke, die wie durch Zauberhand allen Dreck und Schmutz entfernt. Und wenn man dann erwachsen ist und sich allein um seinen Wohnungsputz kümmern muss, steht man vor dem großen Rätsel der Menschheit: Wie putzt man am effektivsten? Wir haben für Euch die besten Putz-Hacks zusammengestellt, mit denen der Wohnungsputz zum Kinderspiel wird.

1. Must-Haves

Bevor Du anfängst, Dein Haus oder Deine Wohnung zu putzen, brauchst Du die richtige Ausstattung. Diese Gerätschaften und Putzmittel solltest Du auf jeden Fall zur Hand haben: Reinigungstücher, Papiertücher, feuchte Tücher, Microfaser-Tücher, Besen, Staubsauger, Handstaubsauger ohne Schnur, Mopp, Toilettenbürste, Glasreiniger, Staubwedel, Möbelpolitur, Schwämme, Essig und Backnatron.

1. Keine teuren Utensilien nötig

Beim Putzen ist es so wie mit den meisten Dingen im Leben: Es muss nicht unbedingt teuer sein. Für gewisse Utensilien wie Deinen Besen oder Deinen Glasreiniger musst Du nicht extra eine Luxusmarke im Internet bestellen. Du bekommst alles, was Du für einen gründlichen Hausputz brauchst, im Supermarkt oder in der Drogerie.

3. Fang leicht an

Wenn Du einen echten Frühjahrsputz durchführen willst, bei dem Du ganz traditionell jedes Zimmer vom Boden bis zur Decke auf Vordermann bringst, dann fang mit dem Raum an, den Du am wenigsten nutzt. Dort ist wahrscheinlich am wenigsten zu tun und Du startest direkt mit einem schönen Erfolgserlebnis, das Deine Motivation für den Rest der Wohnung setzt.

4. Das größte Übel zuerst

Wenn Du nicht mit dem am wenigsten genutzten Raum anfangen willst oder kannst, dann nimm Dir als erstes das vor, was Du am wenigsten gern putzt, zum Beispiel die Toilette. So hast Du das Unangenehme direkt am Anfang aus dem Weg geschafft und musst Dich nicht die ganze Zeit noch davor gruseln.

5. Von oben nach unten

Das heißt nicht etwa, dass Du auf dem Dachboden beginnen sollst, sondern dass Du Dir am besten jeden einzelnen Raum von oben nach unten vornimmst. Das heißt: Erst die Spinnenweben entfernen, ganz am Ende fegen und wischen. Wenn Du zuerst den Boden säuberst und dann der Dreck aus den Ecken wieder aufs Parkett fällt, wirst Du Dich nur über doppelte Arbeit ärgern.

6. In der Ecke anfangen

Von oben nach unten haben wir bereits geklärt. Jetzt solltest Du noch beachten, am besten in einer Zimmerecke anzufangen. Von dort holst Du den Dreck von außen nach innen und kannst Dich in die Mitte des Raumes vorarbeiten. Dann noch das Kerrblech im Müll entleeren und Dein Fußboden ist gereinigt.

7. Jede Oberfläche putzen

Ja, wir meinen das ernst: Wirklich jede! Egal ob die Fläche von einem Regalbrett oder Schrank, die Weihnachtsdeko, das Kuscheltier auf dem Schreibtisch oder der Bilderrahmen auf dem Kaminsims. Jede Oberfläche und jeder Nippes zieht Staub an und muss ab und an gereinigt werden. Wer will schon ein staubiges Bild auf einer glänzenden Ablage stehen sehen?

8. Möbel aus dem Weg räumen

Keine falsche Müdigkeit vortäuschen. Du weißt doch ganz genau, dass unter Deinem Sofa die Staubhäschen verstecken spielen. Also aus dem Weg mit den Möbeln und auch dahinter und darunter geputzt, gesaugt und gewischt. Wenn Du das regelmäßig machst, ist es auch gar nicht so schlimm.

9. Aus dem Raum saugen

Wenn die Möbel wieder an Ort und Stelle stehen, dann bahne Dir mit dem Staubsauger Deinen Weg aus dem Raum hinaus. So nimmst Du auch den letzten Dreck mit und hinterlässt keine Staubflusen, die sich beim Putzen zum Beispiel in Dmeiner Kleidung verfangen haben. Außerdem schaust Du dann am Ende noch einmal in den sauberen Raum hinein und kannst Dich einfach wunderbar gut fühlen.

10. Microfaser, der Alleskönner

Mit Microfaser-Tüchern bekommt man Oberflächen – insbesondere Glas – noch sauber, bei denen herkömmliche Putztücher schon längst kläglich versagt haben. Microfaser gibt es aber nicht nur als Putztuch, sondern mittlerweile auch schon als Putz-Slipper. Auf gefliestem Küchenboden oder im Bad sind diese Putzschuhe ein Riesenspaß. Mit der richtigen Musik wird gleich eine kleine Party daraus.

11. Abfluss-Reinigen

Den Abfluss in der Küche zu reinigen, ist für Viele der absolute Albtraum. Zugegeben: Besonders spaßig ist diese Aufgabe wirklich nicht. Mit Backnatron, Essig und kochendem Wasser ist die Herausforderung aber schnell und leicht zu bewältigen. Einfach das Natronpulver in den Abfluss geben, Essig hinterher und dann ein wenig blubbern lassen. Anschließend mit kochendem Wasser nachspülen.

12. Elektroherd richtig putzen

Du kochst elektrisch und hast Heizplatten oder ein Ceranfeld? Wusstest Du, dass Du den Deckel von Deinem Herd in den meisten Fällen auch abheben kannst? Darunter sammelt sich mitunter nämlich auch gern mal Dreck an, den Du so entfernen kannst. Schau Dir Dein Gerät mal genauer an.

13. Mikrowelle eindünsten

Lege ein nasses Handtuch in die Mikrowelle und lasse diese für etwa 30 Sekunden laufen. Das Handtuch ist danach heiß, also sei vorsichtig, wenn Du es anfasst, aber das verdünstete Wasser hat die Wände von der Mikrowelle nun eingeweicht. Mit dem nassen Handtuch kannst Du diese jetzt viel leichter putzen und auch eingetrocknete Reste lassen sich leichter entfernen.

14. Natürlicher Glas-Reiniger

Du wolltest eigentlich die Fenster putzen, hast aber gemerkt, dass Dein Glasreiniger leer ist? Dann kannst Du auch ganz leicht natürliche Produkte verwenden – ganz ohne Chemikalien. Versuche doch einfach mal, Deine Fenster nur mit einem Schwamm, einem Handtuch und danach mit einem Microfasertuch zu putzen. Das funktioniert ganz wunderbar.

15. Badezimmer-Reihenfolge beachten

Wenn Du Dein Bad putzt, solltest Du auf jeden Fall mit dem Spiegel beginnen, damit Dein Glasreiniger nicht auf schon geputzte Flächen tropft. Danach räumst Du alle Oberflächen ab und putzt diese, gefolgt vom Waschbecken. Vergiss auf jeden Fall auch den Wasserhahn und den Bereich dahinter nicht.

16. Herausforderung Badewanne

Nutze bei Deiner Badewanne einen Reiniger-Schwamm, der in jede Ritze und Ecke kommt. Mit dem kannst Du am besten die Kante reinigen, wo Deine Badewanne an der Wand steht. Zwischen Fliesen und Wanne lagert sich gern der Dreck ab, den Du mit einem schmalen Schwamm am besten beseitigen kannst.

17. Die Dusche reinigen

Wenn Du nach jedem Duschen einen Abzieher verwendest, ersparst Du Dir beim Frühjahrsputz leidiges Schrubben, denn Wasserflecken sind etwas ganz Gemeines. Ansonsten hilft Essiglösung, die Du an die Wände sprühen, etwa eine Stunde einwirken lassen und dann abbrausen kannst. Denk daran, auch in der Dusche die Ränder und Hähne zu putzen.

18. Duschkopf entkalken

Wenn Dein Duschkopf Kalk ansammelt, dann erkennst Du das an den knusprigen weißen Rändern. Um Kalk zu entfernen, schraubst Du den Duschkopf am besten ab und legst ihn dann für eine Stunde in Essig oder in eine Zitronenlösung ein. Du kannst auch einen herkömmlichen Kalkentferner aus dem Supermarkt oder der Drogerie dafür verwenden.

19. Das große Übel: Toilette putzen

Das macht nun wirklich niemand gern, aber es muss sein: Beim Putzen der Toilette arbeitest Du Dich am besten von hinten nach vorn und von oben nach unten vor und putzt sowohl die Rückseite als auch Sitzfläche, Deckel und Seiten. In der Toilette kannst Du eine Klobürste verwenden, um so weit wie möglich nach unten zu kommen. Ansonsten empfehlen sich für den Rand und den Bereich darunter ein kleiner Schwamm. Danach kann ein Toilettenduft verwendet werden oder ein Spülduft, der an den Rand gehängt wird.

20. Tipp für die Fett-Wäsche

Ja, auch das Wäschewaschen gehört zum Hausputz dazu und seien wir mal ehrlich: Wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich alles erledigen. Hier ein super Tipp bei Fettflecken: Ein wenig Geschirrspülmittel auf den Fleck geben, kurz einwirken lassen und dann mit dem Rest der Wäsche in die Maschine geben. Spülmittel ist ein keines Wundermittel bei Fettflecken.

21. Putz-Utensilien für Öko-Fans

Wenn Du ein ökologisches Leben führst und auch beim Putzen komplett auf Chemie verzichten willst oder einfach Wert auf Nachhaltigkeit legst, dann ist das völlig machbar. Du kannst Dich zum Beispiel in einem Drogerieladen beraten lassen, welche Reinigungsmittel am umweltschonendsten sind, oder Du shoppst online auf Öko-Seiten wie „purenature.de“, „biggreensmile.de“ oder „everdrop.de“.

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