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10 Tipps für ein langlebiges Hochbeet

Gemüse im Hochbeet
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Damit man lange etwas von seinem Hochbeet hat, gibt es ein Paar Dinge zu beachten.

Ein Hochbeet ist eine tolle Alternative bei wenig Platz. Mit diesen Tipps haben Sie möglichst lange etwas von Ihrem Mini-Garten.

Ein Hochbeet ist eine tolle Alternative, wenn man keinen Garten oder einfach keinen Platz für ein Beet hat. Darin können Blumen, Kräuter und je nach Größe sogar Obst und Gemüse angebaut werden. Eigentlich klingt das ganz einfach, doch auch zu einem Hochbeet gehört mehr, als nur, ein paar Kisten übereinander zu stellen. Wenn Sie von Ihrem Hochbeet möglichst lange etwas haben wollen, dann sollten Sie ein paar Dinge beachten. Mit diesen 10 Tipps sorgen Sie dafür, dass Ihr Hochbeet lange übersteht und Früchte trägt.

Langlebige Materialien

Man sagt ja: „Wer billig kauft, bezahlt teuer.“ Bei Ihrem Hochbeet ist das in gewisser Weise der Fall, denn an der Qualität der Materialien sollten Sie definitiv nicht sparen. Besorgen Sie sich gutes Bauholz aus dem Baumarkt mit einer Stärke von fünf bis acht Zentimetern. Damit stürzen Sie sich nicht in Unkosten, haben aber trotzdem gute Ware, die lange halten wird.

Holz richtig behandeln

Wenn Sie gutes Holz für Ihr Hochbeet verwendet haben, sollten Sie auch sicherstellen, dass Sie dieses gut pflegen. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Hochbeet an allen Seiten gut trocknen kann, falls es einmal nass wird. So vermeiden Sie Moder und Schimmel. Außerdem sollte die Erde des Beets nicht direkt in die Holzkästen gefüllt werden. Kleiden Sie Ihre Beete zuerst mit Gartenvlies oder Noppenbahn aus, um das Holz zu schützen.

Wühlmausschutz

Ein weiterer Schutz, den Sie in den Kästen Ihres Hochbeets anbringen sollten, ist ein Wühlmausschutz. Am besten kleiden Sie die Kisten von innen mit Kaninchendraht oder einem ähnlich engmaschigen Material aus, durch das die Wühlmäuse nicht hindurchpassen und das sie auch nicht zernagen können.

Das richtige Fundament

Wenn Sie Ihr Hochbeet im Garten stehen haben, ergibt sich erneut das Problem der Nässe. Direkt auf dem Rasen oder der Erde kann sich am untersten Rand des Hochbeetes schnell Moder bilden, weil dieser dann permanent feucht ist. Mit ein paar Pflastersteinen als Sockel schaffen Sie Abhilfe. Wahlweise können Sie Ihr Hochbeet auch auf Kies stellen.

Schutz vor Vögeln

Ihr Hochbeet sollte durch die Höhe und den Draht vor Nagern und Würmern geschützt sein, doch gegen Vögel, die Ihnen Ihr Beet zerpicken, müssen Sie eventuell etwas tun. Es empfiehlt sich daher, am oberen Rand des Hochbeetes verlängerte Eckpfosten anzubringen, über die Sie ein Netz spannen können. So kann kein Vogel an Ihre sorgsam gezüchteten Pflänzchen gelangen.

Optik nicht vergessen

Natürlich ist ein Hochbeet in erster Linie ein Mittel zum Zweck, doch genau so gut kann es auch ein cooles Accessoire in Ihrem Garten werden. Zum einen können Sie es zum Beispiel in bunten Farben streichen und so ein wenig Farbe in Ihren Garten bringen, zum anderen können Sie das Hochbeet auch als Gartenmöbelstück verwenden. Eine vorher kahle Stelle im Rasen wird davon zum Beispiel kaschiert oder das Hochbeet wird einfach ein Sichtschutz vor dem neugierigen Nachbarn, der immer in den Garten schaut.

Bepflanzung in Zonen

Wenn Sie schon ein Hochbeet anlegen, dann möchten Sie dieses höchstwahrscheinlich nicht nur für eine einzige Blumenart nutzen. Wenn Sie verschiedene Pflanzen anbauen, dann empfiehlt sich ein Kreissystem für Ihr Beet, damit alle Pflanzen ihren benötigten Platz bekommen. Hängende oder niedrige Pflanzen kommen an den Rand, in den zweiten Ring pflanzen Sie kompakte oder kleine Pflanzen und die großen Blumen oder Kräuter kommen in die Mitte, wo sie viel Platz und Sonne bekommen können.

Die richtige Füllung

Unter den Pflanzen brauchen Sie aber auch die richtige Füllung für Ihr Hochbeet. Dieses lässt sich am besten in Schichten befüllen, wobei nur die oberste Schicht gute Pflanzenerde sein muss. Darunter können Sie auch Kompost und Gartenabfälle verwenden und ganz unten legen Sie Ihre Kästen am besten mit Ästen und Holzschnitt aus.

Erstmal keine Kompostpflanzen

Bei der Bepflanzung sollten Sie zumindest am Anfang bedenken, erst einmal keine mehrjährigen Pflanzen zu setzen. Wenn Sie besagtes Kompostmaterial als eine Schicht in Ihrem Hochbeet haben, dann wird dieses in den ersten Jahren zusammensacken und Ihre Stauden, Kräuter oder Blumenzwiebeln sacken ebenfalls ab und müssen neu gepflanzt werden. Das ist Arbeit, die Sie sich sparen können.

Mulch nicht vergessen

Zwar ist ein Hochbeet von der Fläche her nicht so groß, dass Unkraut jäten ewig dauern würde, doch mit Rindenmulch können Sie dem direkt vorbeugen. Mulch zwischen den Pflanzen auf der Erdoberfläche unterdrückt das Unkraut und erspart Ihnen so ein wenig unliebsame Zupfarbeit.

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