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Anti-Mislintat-Transfer? VfB Stuttgart an Labbadias Liebling Guilavogui interessiert

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Von: Niklas Noack

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Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach mehr Erfahrung für seinen Kader. Eine Option ist Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg.

Stuttgart - Bruno Labbadia ist redselig. Bekommt der neue Trainer des VfB Stuttgart eine Frage gestellt, antwortet er so ausführlich, dass man beinahe aufpassen muss, das Wichtige nicht zu verpassen. Wie nach dem VfB-Testspiel gegen den FC Luzern (0:3), mit dem er sich trotz des Ergebnisses zunächst zufriedengab, dann aber doch die fehlende Struktur seines Teams anprangerte.

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VfB Stuttgart: Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg würde die Schwaben verstärken

Auch interessant ist, welche Fragen er weniger ausführlich beantwortet. Wie die nach den Führungsspielern, wobei ihm nur der angeschlagene Konstantinos Mavropanos sowie die WM-Fahrer Borna Sosa und Wataru Endo eingefallen waren. Dies ließ bereits vermuten, dass sich Labbadia in dieser Hinsicht eine Verstärkung für den Kader wünscht.

Dazu passt der Bericht des kicker, dass der VfB an Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg interessiert sein soll. Der defensive Mittelfeldmann liegt für die klammen Schwaben auf den ersten Blick ein Regal zu hoch auf dem Transfermarkt, bekam bei den Wölfen zuletzt aber nicht mehr die gewünschte Einsatzzeit. Der Vertrag des 32-Jährigen läuft zum Sommer 2023 aus.

VfB-Trainer Bruno Labbadia setzte schon in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg auf Josuha Guilavogui.
VfB-Trainer Bruno Labbadia (l.) setzte schon in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg auf Josuha Guilavogui. © IMAGO/Christian Schroedter/IMAGO/Eibner/Montage/BW24

Schon beim VfL Wolfsburg war Josuha Guilavogui einer der Lieblinge von Bruno Labbadia

Guilavogui würde die gewünschte Erfahrung mitbringen und ist mit seiner Disziplin sowieso einer der Labbadia-Lieblinge. Schon in Wolfsburg ließ der jetzige VfB-Coach den Sechser immer spielen, wenn dieser konnte und ernannte ihn zum Kapitän. Ein Haudegen, der Stuttgarts Dauerbrenner Wataru Endo im Mittelfeld unterstützen könnte. Dem Japaner würde dies wiederum mehr Freiheiten im Spiel nach vorne ermöglichen.

Es könnte der erste Coup des neuen Sportdirektors Fabian Wohlgemuth werden, Guilavogui zu verpflichten. Ein Transfer, der konträr zur bisherigen „jung-und-wild-2.0.“-Philosophie eines Sven Mislintats zu verstehen wäre und die Lücke im Stuttgarter Mittelfeld füllen könnte.

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