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Wimmer spricht über innige Beziehung zu den VfB-Profis

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Von: Niklas Noack

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Interimstrainer Michael Wimmer vom VfB Stuttgart steht bei der Partie gegen Hertha BSC an der Seitenlinie.
Bei VfB-Interimstrainer Michael Wimmer ist der Mensch im Fokus. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

Interimstrainer Michael Wimmer hat über das Verhältnis zu seinen Spielern gesprochen und was ihm dabei wichtig ist. Seine Zukunft beim VfB Stuttgart ist derweil weiterhin ungeklärt.

Stuttgart - Fußball ist viel Kopfsache, das hat die Zeit nach Pellegrino Matarazzo beim VfB Stuttgart einmal mehr gezeigt. Neun Partien hatten die Schwaben in Folge nicht gewonnen, bis Interimstrainer Michael Wimmer übernahm. Anschließend schoss der VfB erst den VfL Bochum (4:1) in der Bundesliga ab, dann Arminia Bielefeld (6:0) im DFB-Pokal.

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VfB Stuttgart: Interimstrainer Michael Wimmer holt Mannschaft mit Menschlichkeit ins Boot

Wie man Fußball spielt, dürfte Wimmer seinen Schützlingen in den wenigen Tagen Vorbereitungszeit nicht erklärt haben. Eher hat er einen psychologischen Ansatz gewählt, um die Trendwende einzuleiten. Statt die Spieler mit Taktik zu überfrachten, sprach er viel mit ihnen und versuchte, sie von der menschlichen Seite abzuholen. Das ist Wimmer gelungen. Er habe die richtigen „Triggerpunkte gedrückt“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat.

Vor der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen am Samstag (12. November, 15.30 Uhr/Sky) gab Wimmer jetzt einen Einblick, was für ihn als Trainer wichtig sei. Dabei wurde deutlich, dass bei ihm der Mensch im Fokus steht. Als Co-Trainer sowie nun als Interimscoach lege er auf die Nähe zu seinen Schützlingen wert. Zu wissen, „wie es einem Menschen geht und mit einem Menschen zu kommunizieren. Das habe ich beibehalten und werde ich auch immer beibehalten, weil es mir wichtig ist“, sagte Wimmer.

Zukunft Michael Wimmers beim VfB Stuttgart weiterhin ungeklärt

Dennoch ist dem Interimscoach bewusst, dass er nicht immer der Spielerfreund sein kann: „Klar, es ist jetzt so, dass man dazwischen auch einen schärferen Ton hereinbringen muss. Das ist wie in der Erziehung, es gibt Zuckerbrot und Peitsche.“ Die Kumpeltyp-Beziehung zu seinen Spielern, die er als Co-Trainer aufgebaut hat, sieht er dabei aber nicht in Gefahr: „Wenn man ehrlich zu Menschen ist, ist das kein Problem.“

Wie es für Wimmer weitergeht, ist derweil weiterhin fraglich. Nach der Partie gegen Leverkusen soll eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob er als Cheftrainer weiter arbeiten darf. Allerdings fliegt der VfB-Tross am Montag (14. November) in die USA. Stand jetzt sind Wimmer sowie Mislintat an Bord, deren beider Zukunft bei den Schwaben ungeklärt ist. Vorstandschef Alexander Wehrle, der darüber vor allem zu entscheiden hat, fliegt dagegen nicht mit.

Brisante Themen, die für Interimscoach Wimmer aber keine Rolle spielen dürfen, wie er deutlich machte: „Das wichtige ist die Partie gegen Leverkusen. Ich verlange von meiner Mannschaft vollen Fokus auf Leverkusen. Am Mittwochfrüh habe ich sie nochmal darauf sensibilisiert, dass wir alles investieren wollen - und den Anspruch habe ich an mich selbst auch. Von daher wäre es nicht richtig, wenn ich mich mit Sachen beschäftige, die nach Leverkusen sind.“

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