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Der VfL Bochum mit Ex-VfB-Profi Philipp Förster will Stuttgart ans Tabellenende schubsen

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Von: Niklas Noack

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Ex-VfB-Profi Philipp Förster gibt im Training des VfL Bochum alles.
Ex-VfB-Profi Philipp Förster gibt im Training des VfL Bochum alles. © BW24/Fotomontage/Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO

Der VfL Bochum im BW24-Format „Gegner im Fokus“: Der Revierklub will mit Ex-Schwaben-Profi Philipp Förster die Rote Laterne an den VfB Stuttgart übergeben.

Stuttgart - Es ist ein wahrhaftiges Kellerduell, wenn der VfB Stuttgart als Siebzehnter das Schlusslicht VfL Bochum empfängt. Allerdings erblickte der Verein aus dem Westen zuletzt wieder vereinzelte Sonnenstrahlen am Tabellenende. Denn während sich die Schwaben am vergangenen Spieltag Union Berlin geschlagen geben mussten und anschließend Pellegrino Matarazzo freistellten, feierte der Revierklub mit einem beeindruckenden 3:0 gegen Eintracht Frankfurt den ersten Saisonsieg.

„Die Spielfreude ist zurück“, stellte im Anschluss VfL-Trainer Thomas Letsch fest, für den es das Heimdebüt war. Denn auch die Bochumer wechselten in dieser Saison bereits den Trainer: Letsch folgte auf Aufstiegsheld Thomas Reis, der nach einer 1:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04 gehen musste.

VfB Stuttgart: Ähnlich wie die Schwaben spielte der VfL Bochum nach dem Aufstieg groß auf

Es war das Ende einer Erfolgsgeschichte. Reis hatte die Bochumer nach elf Jahren Abstinenz zurück ins Bundesligaoberhaus geführt und spielte mit dem VfL, ähnlich wie der VfB Stuttgart nach dem Wiederaufstieg, eine imposante Premierensaison. Die schloss Bochum mit 42 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz ab und hatte somit satte neun Zähler mehr auf dem Konto als die Stuttgarter, die sich erst am 34. Spieltag gegen den 1. FC Köln vor der Relegation retteten.

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In der vergangenen Saison machte die Bochumer vor allem ihr unbedingter Siegeswille aus. In dieser Manier gelang ihnen ein überraschender 4:2-Sieg gegen den FC Bayern München. Diese Tugenden packte die Letsch-Truppe zuletzt gegen Frankfurt wieder aus und überzeugte.

Kevin Stöger ist gegen den VfB Stuttgart wieder einsatzbereit

Dabei stach ausgerechnet Ex-VfB-Profi Philipp Förster heraus, der erst in der abgelaufenen Transferperiode vom Neckar in den Ruhrpott wechselte. Beim 2:0 brachte der Mittelfeldmann einen Freistoß in den Strafraum, den Frankfurts Evan Ndicka selbst einnetzte (87. Minute). Wenig später zog Förster aus 14 Metern selbst ab und setzte die Kugel traumhaft zum 3:0 in den Winkel.

Es war ein neues Selbstbewusstsein zu spüren, das die Bochumer gegen Stuttgart erneut zeigen wollen. Mit einem Sieg könnte sich der VfL immerhin am VfB vorbeischieben und die Rote Laterne an die Schwaben übergeben. Für dieses Unterfangen ist Spielmacher Kevin Stöger nach einer Corona-Infektion wieder einsatzbereit. Dafür muss Bochum auf Defensivmann Konstantinos Stafylidis wegen einer Covid-19-Erkrankung verzichten.

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