Endspurt in der 2. Bundesliga

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo will „den Spaß am Spiel wiederentdecken“

Der VfB Stuttgart kann heute mit einem Sieg in der 2. Bundesliga wieder am Hamburger SV vorbeiziehen. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo setzt dabei auf Lockerheit, Spielfreude und Mut.

  • VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo will den Aufstieg in die Bundesliga mit positiven Emotionen schaffen.
  • Nach der Niederlage im Derby gegen den Karlsruher SC war der VfB Stuttgart auf den Relegationsplatz in der 2. Bundesliga abgerutscht.
  • Nach Patzern der Aufstiegskonkurrenten hat der VfB Stuttgart Platz 2 wieder selbst in der Hand.

Stuttgart - Noch drei Spieltage, dann ist die Saison der 2. Bundesliga beendet und es steht fest, wer auf- oder absteigt. Der VfB Stuttgart hatte zuletzt das Derby gegen den Karlsruher SC verloren und damit den Aufstieg erneut gefährdet. VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo war danach über seine Mannschaft verärgert. Der Trainer musste sich zuvor schon viel Kritik anhören. Auch der ehemalige VfB-Spieler Guido Buchwald gab wenig Rückendeckung. Die VfB-Stuttgart-Legende kritisierte die Verlängerung mit Trainer Pellegrino Matarazzo sogar.

Umso wichtiger ist es, dass der VfB Stuttgart die letzten drei Spiele in der aktuellen Saison der 2. Bundesliga gewinnt. VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo setzt dabei auf eher emotionale Faktoren. „Wir müssen den Spaß am Spiel wiederentdecken. Von der ersten Minute an soll die Mannschaft Lockerheit und Spielfreude zeigen und mit Mut nach vorne gehen. Zuletzt sind wir etwas zu ängstlich aufgetreten“, sagte Pellegrino Matarazzo am Dienstag auf der Homepage des VfB.

Endspurt in der 2. Bundesliga: VfB Stuttgart bekommt Hilfe von Hamburg und Heidenheim

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo will seine Spieler in der 2. Bundesliga mit positiven Emotionen wieder zu mehr Spielfreude verhelfen.

Dass der VfB Stuttgart überhaupt noch um den Aufstieg von der 2. Bundesliga in die oberste Spielklasse mitspielt, verdankt der Verein von Trainer Pellegrino Matarazzo auch der schwächelnden Konkurrenz. Sowohl der Hamburger SV (HSV), als auch der 1. FC Heidenheim haben am aktuellen Spieltag nur unentschieden gespielt und dem VfB Stuttgart damit einen Vorteil verschafft. Gewinnt der VfB Stuttgart heute gegen den SV Sandhausen, zieht der schwäbische Traditionsverein wieder am HSV vorbei auf den zweiten Platz.

Von der Konkurrenz in der 2. Bundesliga will VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo allerdings nichts wissen. „Es tut uns gut, wenn wir uns damit beschäftigen, wie wir wieder auf unser angestrebtes Leistungsniveau kommen. Es tut uns gut, wenn wir nicht auf die Konkurrenz schauen und hoffen, dass von den anderen Teams eines patzt“, betont Matarazzo vor dem Spiel gegen Sandhausen. Außerdem sei er „optimistisch, dass wir die ausstehenden Spiele erfolgreich gestalten werden.“

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo: Schlechterer Punkteschnitt mit dem VfB Stuttgart als Tim Walter

Dabei ist auch klar, dass dem VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo trotz überraschender Vertragsverlängerung nicht ewig Zeit bleibt, um das Leistungsniveau wieder anzuheben. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, weist inzwischen sogar Matarazzos Vorgänger beim VfB Stuttgart, Tim Walter, einen besseren Punkteschnitt in der 2. Bundesliga auf. Ex-Trainer Tim Walter war nach nur einem halben Jahr beim VfB Stuttgart wieder entlassen worden.

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo hat auch schon eine Idee, wie er seinen Spielern wieder zu mehr Spaß am Spiel verhilft. „Man muss die Lockerheit selbst verkörpern“, erklärte Matarazzo gegenüber der StZ.

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo geht mit gutem Beispiel voran - und hat Erfolg

Im Spiel gegen den SV Sandhausen ist es Pellegrino Matarazzo offenbar gelungen, die eigene Lockerheit auf seine Spiele zu übertragen. Der Trainer des VfB Stuttgart führte sein Team mit einem waghalsigen Plan zum 5:1-Sieg. Damit hat der VfB Stuttgart den zweiten Platz zurückerobert und kann den Aufstieg in die Bundesliga aus eigener Kraft schaffen.

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